In Leibnitz hat ein bedeutender Generationenwechsel bei der Chorregion stattgefunden, der frischen Wind in die musikalische Gemeinschaft bringt. Bei der jüngsten Versammlung wurde ein neuer Vorstand einstimmig gewählt, der sich mit großem Respekt für die bisherige Arbeit aufstellt. Gerald Waldbauer, Vorstandsmitglied des Steirischen Chorverbandes und Wahlvorsitzender, war Ehrengast der Veranstaltung. Verabschiedet wurden Ernst Schneeberger, der lange Zeit als Regionsobmann wirkte, und Johann Assinger, der als musikalischer Leiter das Niveau der Region entscheidend bereicherte.
Der neue Vorstand setzt sich nun aus engagierten Persönlichkeiten zusammen: Max Pratter als Regionsobmann, Josef Prisching als stellvertretender Obmann, Ulla Kriebernegg als Regionschorleiterin, Yu-Hao Lorenz als stellvertretende Regionschorleiterin, Claudia Hofer als Schriftführerin sowie Madeleine Winkler als Kassierin. Diese neuen Akteure haben sich zum Ziel gesetzt, die erfolgreichen Entwicklungen der Vergangenheit fortzuführen und das Miteinander der Chöre weiter auszubauen. Besonders im Fokus steht die Begeisterung des Nachwuchses für das Singen sowie die Förderung von Musik und Gemeinschaft. Ein Highlight im Terminkalender wird das nächste Chorregionsfest am 18. April 2026 sein, bei dem acht Chöre ein gemeinsames Konzert präsentieren werden. Weitere Informationen zu diesem Wechsel finden sich in einem Artikel auf meinbezirk.at.
Neue Impulse durch frische musikalische Leitung
Ein weiterer spannender Aspekt der Musikszene in Leibnitz ist die Leitung des Leibnitzer Chors LGV 1846 STIMMIG durch Aiste Krivickaite, die seit September 2022 das Ruder in der Hand hat. Die gebürtige Litauerin, die 1999 in Vilnius zur Welt kam, bringt eine beeindruckende musikalische Laufbahn mit. Ihre Ausbildung begann bereits 2006 an der Kunstschule M. K. Ciurlionis mit Gesang und Klavier, gefolgt von einem Studium der Chorleitung und Orchesterdirigats. Aiste hat in ihrer Heimat bereits zwei Dirigenten-Wettbewerbe gewonnen und arbeitet aktuell auch mit anderen Chören, wie dem in Deutschfeistritz und dem Singkreis Graz/St. Veit.
Unter ihrer Leitung gestalteten sich die Proben abwechslungsreich und herausfordernd, stets mit Humor und Freundlichkeit. Aiste fördert den Austausch und das Verständnis zwischen den Sängerinnen und Sängern, indem sie ihnen sogar ein litauisches Weihnachtslied beibrachte. Ihr erstes gemeinsames Konzert fand am 18. Dezember 2022 im Kulturzentrum Leibnitz statt. Für weitere Informationen über Aistes Arbeit, besuchen Sie bitte newsroom.leibnitz.at.
Chorgesang als Brücke zwischen Generationen
Die Entwicklungen in der Chorregion und die neuen Impulse durch Aiste Krivickaite stehen im Einklang mit der Rolle des Chorgesangs als generationenübergreifende Kunstform. Chormusik hat das Potenzial, zwischen Menschen unterschiedlichen Alters und kultureller Herkunft zu vermitteln und Barrieren abzubauen. Durch gemeinsame musikalische Erlebnisse wird nicht nur die Kameradschaft gefördert, sondern auch ein wertvoller kultureller Austausch geschaffen.
Ältere Generationen bewahren das kulturelle Erbe, während jüngere Mitglieder neue Ideen einbringen. Diese dynamische Wechselwirkung ermöglicht nicht nur ein generationsübergreifendes Lernen, sondern fördert auch die emotionale Verbindung und das Verständnis zwischen den Sängerinnen und Sängern. Darüber hinaus hat gemeinsames Singen nachweislich positive gesundheitliche Vorteile, wie die Verbesserung der Lungenfunktion und die Hebung der Stimmung. Weitere Einblicke in die Bedeutung des Chorgesangs finden Sie unter singlaut.de.
Die Entwicklungen in der Chorregion Leibnitz zeigen, dass mit frischem Wind und engagierten Persönlichkeiten die Zukunft des Chorgesangs gesichert ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die musikalische Gemeinschaft weiter entfaltet und neue Generationen für das Singen begeistert.