Heute ist der 16.02.2026 und in Leibnitz steht ein ganz besonderes Ereignis an: Anlässlich des Internationalen Frauentags haben Eva Surma (IG fem) und Ulli Fejer gemeinsam mit Caroline Oswald-Fleck einen Beitrag zum Frauen*märz 2026 gestaltet. Der Fokus liegt auf der Präsentation des Buches „Wenn Frauen zu sehr schuften“, das von Maria Rösslhumer und Eva Surma verfasst wurde. Es thematisiert das Motto „Enough! Basta! Genug!“ und beleuchtet die Lebensrealitäten von Frauen.
Eva Surma bringt über zwanzig Jahre Erfahrung in der Frauenberatung mit und verknüpft diese mit ihrer eigenen Lebenserfahrung. Sie spricht über Themen, die viele Frauen betreffen und plädiert eindringlich für Selbstfürsorge. Auch Ulli Fejer hat sich einen Namen gemacht, indem sie die Frage nach einem gelingenden Leben und der Bedeutung von Verbundenheit in den Mittelpunkt ihrer Werke stellt. Ihrer Meinung nach hilft uns die Auseinandersetzung mit anderen, uns selbst besser zu verstehen.
Frauen.Kultur.Gespräch und Vernetzung
Im Rahmen des Frauen.Kultur.Gesprächs werden berufliche, finanzielle und alltägliche Lebensrealitäten von Frauen thematisiert. Dies fördert den Austausch und die Vernetzung in der Region Graz Umgebung Nord. Die erste Veranstaltung findet am 26. Februar 2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr im neuen Praxis- und Gemeinschaftsraum „Im Traum“ von Caroline Oswald-Fleck statt. Ankommen ist ab 17:30 Uhr möglich, eine freiwillige Spende vor Ort wird erbeten, und aufgrund begrenzter Plätze wird um Anmeldung gebeten. Für Rückfragen steht Mag.a Caroline Oswald-Fleck zur Verfügung, die unter www.carocoaching.at und via E-Mail unter caro@carocoaching.at erreichbar ist.
Frauenberatungsstellen spielen eine zentrale Rolle in der Unterstützung von Frauen, die in Krisensituationen sind. Sie bieten ein breites Beratungsspektrum an, das von Gewalt in Beziehungen über Trennung und Scheidung bis hin zu Krisenintervention und allgemeiner Lebensberatung reicht. Diese Stellen sind in jedem Bundesland verfügbar und engagieren sich aktiv für die gesellschaftliche Gleichberechtigung von Frauen. Die Beratungen sind kostenlos und anonym, wobei die Mitarbeiterinnen der Schweigepflicht unterliegen (Quelle).
Hilfe für gewaltbetroffene Frauen
In Deutschland gibt es rund 400 Frauenhäuser und über 40 Schutz- oder Zufluchtswohnungen, die mehr als 6000 Plätzen für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder bieten. Zudem existieren etwa 750 Fachberatungsstellen, die sich auf Gewalt gegen Frauen spezialisiert haben. Ein besonders hilfreiches Angebot ist das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, das rund um die Uhr erreichbar ist. Dort steht eine kostenlose und anonyme Beratung zur Verfügung, auch in verschiedenen Fremdsprachen (Quelle).
Diese umfassenden Unterstützungsangebote sind essenziell, um betroffenen Frauen und Männern schnelle, unbürokratische Hilfe sowie qualifizierte Beratung und Unterstützung zu bieten. Durch Präventionsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit soll zudem die mittel- und langfristige Reduktion von Gewalt gefördert werden. In Anbetracht der vielfältigen Herausforderungen, mit denen Frauen konfrontiert sind, ist es wichtig, dass solche Initiativen weiterhin unterstützt und ausgebaut werden.