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Cornelia Richter, die erste evangelische Bischöfin, hat am 25. März 2026 die Stadt Leibnitz besucht. Eingeladen wurde sie von Pfarrerin Marianne Pratl-Zebinger. Bei ihrem Besuch legte Richter großen Wert auf den persönlichen Austausch mit der Jugend, was sich in einem gemeinsamen Frühstück mit evangelischen Schülerinnen und Schülern des B(R)G Leibnitz äußerte. Auch die katholische Religionsprofessorin Manuela Wagner und die Fachinspektorin für evangelische Religion, Sabine Schönwetter-Cebrat, waren anwesend.

Im Rahmen eines Frage-und-Antwort-Gesprächs hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, große Lebensfragen und den Alltag einer Bischöfin zu erörtern. Richter zeigte sich beeindruckt vom Interesse der Schülerinnen und Schüler und suchte den Dialog auf Augenhöhe. Ein weiterer Programmpunkt war ein Rundgang durch die evangelische Kirche Leibnitz, der von den Schülerinnen und Schülern organisiert wurde. Die Bischöfin erzählte von ihrer Amtseinführung und ließ ein mitgebrachtes Amtskreuz durch die Reihen reichen. Zum Abschluss überreichten die Schülerinnen und Schüler Richter ein Buch mit dem Titel „Das Gute sehen“, das persönliche Widmungen enthielt. Dieses Buch erzählt Lebensgeschichten gelungener Integration geflüchteter Menschen, an dem die evangelische Gemeinde Leibnitz beteiligt war. Der Vormittag wurde von allen Beteiligten als bereichernd beschrieben und dürfte den Teilnehmenden in Erinnerung bleiben. Weitere Informationen zu diesem Besuch finden Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at.

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Cornelia Richter: Ein Leben für die Kirche

Cornelia Richter, geboren am 3. September 1970 in Bad Ischl, ist nicht nur die erste Bischöfin der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, sondern auch eine hochqualifizierte Theologin. Ihr Studium der evangelischen Theologie und Philosophie absolvierte sie von 1989 bis 1995 in Wien und München. Nach ihrer Promotion 2002 (summa cum laude) und verschiedenen wissenschaftlichen Tätigkeiten in Deutschland und Dänemark, wurde sie 2012 Professorin für Systematische Theologie und Hermeneutik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.
Richter ist zudem die Tochter eines evangelischen Pfarrers, Gerhard Richter, und ihre Großmutter, Johanna Schulze, war die erste Frau, die 1922 das Examen an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn ablegte. Diese familiären Wurzeln und ihre akademische Laufbahn prägen ihr Engagement in der Kirche.

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Die Rolle der Bischöfin in Krisenzeiten

In ihrer Position sieht sich Cornelia Richter als geistlich, kommunikativ und repräsentativ. Sie feiert Gottesdienste, begleitet Pfarrgemeinden und führt Gespräche mit Kritikern. Ihr Start in das Bischofsamt verlief reibungslos, unterstützt durch eine gut organisierte Kirche und einen professionellen Vorgänger. Richter beschreibt die evangelische Kirche als eine freundliche, fröhliche und zusammenhaltende Gemeinschaft. Dabei ist ihr bewusst, dass die Kirche mit denselben Herausforderungen konfrontiert ist wie andere Organisationen, darunter Personalmangel und gesellschaftliche Sorgen wie Arbeitslosigkeit und Krisen.
Ein zentrales Thema, das Richter wissenschaftlich begleitet hat, ist die Resilienz. Sie warnt vor einer Verharmlosung des Begriffs und betont, dass Institutionen Halt geben sollten und Menschen in Krisenzeiten begleiten müssen. In einem Podcast spricht sie über Führung, Resilienz und die Rolle der Kirche in Krisenzeiten, was auf das große Engagement und die Verantwortung hinweist, die sie als erste Bischöfin in Österreich trägt. Mehr dazu erfahren Sie in dem Podcast auf 24geschichten.at.