In der Kleinregion Hengist wird die Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung bis ins Jahr 2026 gesichert. Das Land hat eine Förderung für das Projekt „Community Nurses“ genehmigt, das in den Gemeinden Hengsberg, Lang, Lebring-St. Margarethen und Wildon aktiv bleibt. Dies ist besonders erfreulich, da das Projekt zuvor aufgrund fehlender Mittel gefährdet war und eine Absage im Jahr 2022 bevorstand. Dank der Unterstützung des Gesundheitsressorts unter Landesrat Karlheinz Kornhäusl und den vier Gemeinden kann die wertvolle Arbeit fortgesetzt werden.

Die Community Nurses, vertreten durch Iris Teiner und Margret Scheucher, bieten nicht nur Prävention und erste Pflegeberatung an, sondern engagieren sich auch in der Gesundheitsförderung und Pflege. Ehrenamtliche Bürger koordinieren in den Gemeinden die Z’samm-Sitzen-Treffpunkte sowie Bewegungsangebote, die ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter fördern. Für 2026 sind spannende Fachvorträge für die Bewohnerinnen und Bewohner geplant, die weitere Einblicke in Gesundheitsfragen bieten.

Vielfältige Angebote der Community Nurses

Die Community Nurses in der Kleinregion Hengist haben sich zum Ziel gesetzt, die gesundheitliche Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung zu unterstützen. Die Dienstleistungen, die kostenlos angeboten werden, umfassen unter anderem präventive Hausbesuche für Pensionisten, um Pflegeprobleme frühzeitig zu erkennen. Zudem werden individuelle Versorgungspläne für Personen mit beginnenden Einschränkungen erstellt. Die enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, Fachärzten, Pflegeheimen und Apotheken ist ein weiterer wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.

Aktuelle Servicestellen finden sich in den Gesundheitsservicestellen der Gemeinden: in Lang, Lebring-St. Margarethen, Hengsberg und Wildon. Die Community Nurses sind von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr erreichbar. Kontakt kann über Telefon oder E-Mail aufgenommen werden, um Unterstützung und Beratung in Anspruch zu nehmen.

Ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen

Das Konzept der Community Nurses trägt zur Stärkung der primären Gesundheitsversorgung bei und wird durch die Europäische Union im Rahmen von NextGenerationEU finanziert. Es zeigt sich, dass die Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem, wie der demografische Wandel und der Fachkräftemangel, auch in Österreich ernst genommen werden. Die Community Nurses arbeiten aktiv daran, die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen zu fördern, indem sie Gesundheitskompetenz vermitteln und die Vernetzung von Pflege- und Gesundheitsangeboten unterstützen.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Prävention von Demenzerkrankungen. Geplante Maßnahmen wie Gehirnprävention, Prophylaxe-Trainings und Demenztrainings sollen dazu beitragen, die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern und Angehörige zu entlasten. Die Community Nurses sind dabei akademisch qualifizierte Ansprechpartner:innen, die in allen Lebenslagen unterstützen und den Menschen helfen, ihren Alltag zu bewältigen.

Für weitere Informationen zu den Aktivitäten der Community Nurses in Hengist können Interessierte die Webseite besuchen: Community Nursing Hengist. Auch die Quelle dieser Informationen bietet spannende Einblicke in das Projekt und seine Ziele.

Insgesamt zeigt sich, dass die Community Nurses ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung in der Kleinregion Hengist sind, und ihre Arbeit wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Unterstützung der Bevölkerung spielen.