Am 10. April 2026 wird in der Bezirkshauptstadt Leibnitz eine besondere Benefizveranstaltung stattfinden, die von Club 41 Leibnitz organisiert wird. An diesem Abend wird der renommierte Militärexperte und Politikberater Franz-Stefan Gady sein neuestes Buch mit dem Titel „Die Rückkehr des Krieges“ präsentieren. Die Veranstaltung verspricht, ein spannendes Forum für Diskussionen über die Natur und die Zukunft von Konflikten zu sein. Präsident des Club 41 Leibnitz, Karl Baumhakel, lädt dazu herzlich ein.
Franz-Stefan Gady, geboren am 26. Oktober 1982, ist nicht nur ein angesehener Militäranalyst, sondern auch ein gefragter Politikberater und Journalist. Er ist Associate Fellow am International Institute for Strategic Studies (IISS) in London und hat Regierungen sowie Streitkräfte in Europa und den USA beraten. Gady hat wertvolle Feldforschungen in Konfliktgebieten wie Afghanistan und dem Irak durchgeführt und dabei afghanische Truppen, NATO-Streitkräfte und kurdische Milizen begleitet. Seine fundierten Analysen erscheinen regelmäßig in bedeutenden Medien wie der New York Times, der Financial Times und der Kleinen Zeitung.
Ein Blick in „Die Rückkehr des Krieges“
Gadys Buch, das im Oktober 2024 veröffentlicht wurde, beleuchtet die konstante Natur des Krieges und die sich wandelnden Formen der Kriegsführung. In einer Zeit, in der militärische Konflikte weltweit zunehmen, thematisiert Gady die Notwendigkeit, sich auf solche Auseinandersetzungen vorzubereiten. Sein Werk wurde nicht nur für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert, sondern bringt auch die Herausforderungen der modernen Kriegsführung auf den Punkt. Besonders im Hinblick auf den russischen Überfall auf die Ukraine seit Februar 2022 hat er sich als Experte zu Wort gemeldet und die Bedeutung einer glaubhaften militärischen Abschreckung betont.
Ein weiterer Aspekt seiner Arbeit ist ein umfassendes Arbeitspapier über den Krieg um Berg-Karabach 2020, das die Implikationen für die Bundeswehr analysiert. Solche tiefgründigen und aktuellen Themen machen seine Buchpräsentation am 10. April besonders relevant, da sie den Zuhörern Einblicke in die komplexen Dynamiken moderner Kriege bietet.
Die Wissenschaft hinter der Kriegskunst
In diesem Kontext ist es auch interessant, einen Blick auf die historische Perspektive der Militärwissenschaften zu werfen. Die Staatsbibliothek Berlin bietet mit ihren Beständen zur Kriegskunst wertvolle Ressourcen. Diese reichen von militärtheoretischen Klassikern über allgemeine Militärgeschichte bis hin zu speziellen Themen wie Taktik und Militärausbildung. Die Bestände sind vollständig in die Online-Version des Alten Realkatalogs eingearbeitet und dadurch durchsuchbar, was Forschern und Interessierten einen einfachen Zugang zu diesem Wissen ermöglicht.
Die Sammlung umfasst unter anderem Titel zu Infanterie, Kavallerie und Artillerie sowie zu Marine und Seekriegskunst. Trotz der Verluste an ‚kriegskundlicher‘ Literatur durch den Zweiten Weltkrieg sind die Bestände der Bibliothek bemerkenswert umfangreich. Solche historischen und theoretischen Perspektiven sind unerlässlich, um die Entwicklungen und Herausforderungen der modernen Kriegsführung besser zu verstehen.
Die bevorstehende Buchpräsentation von Franz-Stefan Gady wird somit nicht nur eine interessante Diskussion über aktuelle militärische Themen bieten, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und Theorie der Kriegskunst leisten. Seien Sie dabei, wenn ein Experte Licht auf die komplexen Fragestellungen wirft, die unsere Welt heute prägen.