Die österreichischen Mehrkampfmeisterschaften in Linz boten ein spannendes Wochenende, an dem die KSV-Leichtathleten eindrucksvoll auftrumpften. Die Athleten erzielten nicht nur drei Stockerlplätze, sondern konnten auch zehn neue persönliche Bestleistungen aufstellen. In einer Zeit, in der die Sportler sich intensiv auf ihre Wettkämpfe vorbereiten, war es besonders erfreulich zu sehen, wie viel Engagement und Talent in der Kapfenberger Leichtathletik steckt. Mehr Informationen zu den Leistungen finden Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Miriam Peiner, die im 400-Meter-Lauf den 4. Platz mit einer Zeit von 59,30 Sekunden erzielte und damit ihre persönliche Bestleistung erreichte. Auch im 200-Meter-Lauf konnte sie mit 26,27 Sekunden (ebenfalls PB) auf den 6. Platz laufen. Aaron Gamsjäger überzeugte im 200-Meter-Sprint und sicherte sich mit einer Zeit von 22,83 Sekunden den 3. Platz. Elias Pölzl rundete die Erfolge mit einem 3. Platz im 800-Meter-Lauf ab, wo er in 1:57,75 Minuten knapp unter seiner Freiluftbestleistung blieb. Fabio Pompe glänzte zudem im Weitsprung und erreichte mit 5,22 Metern den 2. Platz, was ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung darstellt.
Weitere beeindruckende Leistungen
Die jungen Athleten zeigten auch in anderen Disziplinen bemerkenswerte Resultate. Im 60-Meter-Sprint der Männer landete Aaron Gamsjäger auf dem 7. Platz mit 7,33 Sekunden, während Fabio Pompe mit 8,31 Sekunden auf dem 21. Platz abschloss. Bei den Frauen schnitt Anna Zahrnhofer mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8,62 Sekunden gut ab und erreichte den 14. Platz im 60-Meter-Sprint. Auch Marlene Pimeshofer setzte mit 29,43 Sekunden (PB) im 200-Meter-Lauf ein Ausrufezeichen.
Zusätzlich zu den Leistungen in Linz war Lotte Seiler bei den WAIT Challenger Meetings in Belgien aktiv, wo sie im 1.500-Meter-Lauf den 2. Platz mit einer Zeit von 4:20,35 Minuten erzielte. In Metz, Frankreich, verbesserte sie zudem den steirischen Hallenrekord über 3.000 Meter auf 9:14,34 Minuten und belegte den 10. Platz.
Ein Blick auf die Meisterschaften
Die österreichischen Meisterschaften im Mehrkampf umfassten verschiedene Klassen, darunter die allgemeine Klasse, U23 und U20. Die Athleten waren bei ungemütlichem Wetter, Kälte und Regen gefordert. Während der Meisterschaften traten die besten Talente des Landes an, wie etwa Chiara-Belinda Schuler und Isabel Posch bei den Frauen im Siebenkampf, sowie Daniel Bertschler bei den Männern im Zehnkampf, der als klarer Favorit galt. Der Wettbewerb wurde zeitgleich mit dem U18-Bundesländercup im Oberbank Arena Leichtathletikzentrum ausgetragen.
Besonders interessant ist, dass U23- und U20-Athletinnen auch in der allgemeinen Klasse gewertet wurden, was den Wettkampf zusätzlich aufwertete. Die Athleten haben die Möglichkeit, sich für internationale Meisterschaften zu qualifizieren, was für viele ein Ansporn ist.
Die Zukunft der Leichtathletik
Die Leistungen der Athleten aus Kapfenberg und die spannenden Wettkämpfe in Linz sind Teil eines größeren Trends in der Leichtathletik, der sich auch international zeigt. Athleten aus aller Welt bereiten sich auf bedeutende Veranstaltungen vor, wie die Hallen-Weltmeisterschaft, die 2025 in Nanjing stattfinden wird. Die deutschen Athleten haben bei den letzten Meisterschaften ebenfalls beeindruckende Leistungen gezeigt, darunter der Gewinn einer Medaille durch den Mehrkämpfer Till Steinforth.
Aktuelle Top-Stars wie Armand Duplantis, Sydney McLaughlin-Levrone und Malaika Mihambo zeigen, wie vielfältig und dynamisch die Leichtathletikszene ist. In diesem Kontext ist es wichtig, das Engagement und die Erfolge der Nachwuchsathleten zu fördern und ihnen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen, um in die Fußstapfen der großen Stars zu treten. Weitere Informationen zur Leichtathletik finden Sie auf Statista.