Die Sportvereinigung Leoben konnte beim letzten Wochenende in Kapfenberg ein beeindruckendes Ergebnis bei den ASKÖ Landesmeisterschaften erzielen. Insgesamt nahmen 152 Schwimmerinnen und Schwimmer aus sechs steirischen Vereinen an diesem Wettkampf teil, und die Leobener Athleten zeigten ihr Können in verschiedenen Disziplinen. Samuel Antoine Rumpf war einer der herausragenden Schwimmer der Veranstaltung, der in der Schülerklasse eins vier Goldmedaillen und eine Silbermedaille über 100 Meter Brust gewann. Auch Elias Shen glänzte in der Schülerklasse drei mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille über 100 Meter Rücken.
Die Erfolge der Sportvereinigung Leoben setzten sich fort: Lorenz Kraxner holte in der Juniorenklasse den Sieg über 100 Meter Rücken sowie Silber über 100 Meter Schmetterling und zweimal Bronze (100 Meter Brust, 200 Meter Lagen). Jun Liang Li sicherte sich in der Schülerklasse eins Gold über 100 Meter Brust und vier Silbermedaillen bei weiteren Starts. In der Jugendklasse erlangte Sara Schlauer vier Silbermedaillen und Bronze über 200 Meter Lagen. Außerdem holte Sebastian Gunar in der Schülerklasse zwei zweimal Silber und einmal Bronze. Daniel Hahsler und die Schüler Madison Moder und Pavel Patsekha waren ebenfalls erfolgreich und trugen zu den Medaillengewinnen bei.
Erfolge in Linz
Ein weiteres Highlight war die Teilnahme von Lilli Paier am dritten internationalen Gugl Sprint Meeting in Linz. Hier traten 323 Schwimmerinnen aus 25 Vereinen aus Österreich, der Slowakei, Tschechien und Tunesien an. Paier zeigte eine beeindruckende Leistung und gewann am ersten Wettkampftag Gold über 100 Meter Brust und 100 Meter Schmetterling sowie Silber über 50 Meter Freistil. Am zweiten Wettkampftag setzte sie ihre Erfolgsserie fort und holte drei weitere Goldmedaillen über 50 Meter Brust, 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil. Insgesamt wurde sie mit fünf Goldmedaillen und einer Silbermedaille zur Sprint-Königin der Altersklasse 2010/2011 gekrönt. Die Ergebnisse bestätigen, dass Lilli Paier eine der vielversprechendsten Nachwuchsschwimmerinnen Österreichs ist.
Internationaler Wettbewerb in Slowenien
Die Erfolge von Lilli Paier setzten sich auch international fort. Bei der Veranstaltung „Multinations Youth Slovenia 2025“, die am 12. und 13. April 2025 in Ljubljana stattfand, trat sie gegen Nachwuchs-NationalathletInnen aus zehn Ländern an, darunter Griechenland, Israel, Kroatien und die Türkei. In der Disziplin 200 Meter Brust erzielte sie eine Silbermedaille und stellte dabei eine persönliche Bestzeit auf, die das Limit für das Europäische Jugendolympiafestival (EYOF) bestätigte und das Limit für die Junioren-Europameisterschaften unterboten wurde. Zudem war sie nur 0,52 Sekunden vom österreichischen Altersklassenrekord von Mirna Jukic entfernt. Auch über 100 Meter Brust gewann sie eine Bronzemedaille und stellte erneut eine persönliche Bestzeit auf.
Wichtige Aspekte der Schwimmausbildung
Während die Erfolge der Schwimmerinnen und Schwimmer in den letzten Wettkämpfen erfreulich sind, zeigt die Schwimmstudie 2025 des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV), dass in Österreich jedes sechste Kind bei einem unvorhergesehenen Sturz ins Wasser ertrinkungsgefährdet ist. Jährlich sterben zwischen 22 und 47 Personen durch Ertrinkungsunfälle, und Wasserunfälle sind die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Rund 230.000 junge Menschen in Österreich sind potenziell ertrinkungsgefährdet, was die Wichtigkeit von Schwimmkursen und sichereren Schwimmmöglichkeiten unterstreicht.
Die Schwimmstudie hebt hervor, dass viele Eltern die Schwimmfähigkeiten ihrer Kinder überschätzen. Daher sind niederschwellige Angebote für Schwimmkurse und Schwimmunterricht an Schulen entscheidend, um die Sicherheit im Wasser zu gewährleisten. Sicherheitstipps des KFV warnen, dass Kinder niemals unbeaufsichtigt gelassen werden sollten und man auf ausreichend Sichtbarkeit sowie regelmäßige Pausen beim Schwimmen achten sollte. Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um die Sicherheit junger Schwimmer zu erhöhen und das Bewusstsein für die Risiken im Wasser zu schärfen.
Für weitere Informationen zu den Erfolgen der Leobener Schwimmerinnen und Schwimmer sowie zur Schwimmstudie besuchen Sie bitte die entsprechenden Webseiten: meinbezirk.at, sv-leoben.at, und gesundheit.gv.at.





