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Die Spannung in der Steiermark war am 26. September 2025 förmlich greifbar, als die Ö Eishockey Liga nach 196 Tagen Pause mit einem mitreißenden Derby zwischen den KSV Kängurus und ATSE Graz in den neuen Saisonstart fiel. Die Erwartungen lagen hoch, besonders bei den Kängurus, die als Titelfavoriten gelten. Mit dem zweiten Platz im Grunddurchgang der letzten Saison und dem Ziel, diesmal das Finale zu erreichen, drückte Head Coach Kristof Reinthaler auf die Euphorie. Ebenso sah der neue General Manager Dominique Heinrich optimistisch auf den Derby-Auftakt.

Die Aufregung war spürbar, als ATSE Graz, die in der vergangenen Saison mit nur zwei Siegen aus 16 Spielen und einem verpassten Playoff-Teilnahme in die neue Saison starteten, entschlossen auf den Eis gefordert wurde. Head Coach Markus Losch wünschte sich ein enges Spiel und betonte die Entwicklung seiner jungen Spieler, die sich im Vergleich zu den Testspielen, die gegen Kapfenberg mit 1:5 und 2:4 verloren wurden, beweisen sollten.

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Der Spielverlauf

Das Spiel begann mit einer überraschenden Wendung, denn obwohl ATSE Graz das erste Überzahlspiel zugewiesen bekam, gingen die KSV Kängurus in Führung. Der erst 19-jährige Neuzugang Phileas Lyssy nutzte in der fünften Minute einen Konter in Unterzahl und erzielte das 1:0 für Kapfenberg. Die Mürztaler agierten jedoch überlegen und schnürten Graz trotz mehreren Powerplay-Gelegenheiten in der Defensive ein.

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Nach dem ersten Drittel führte Kapfenberg mit 1:0, wobei sowohl Gernot Fally im Tor von ATSE als auch Felix Nußbacher bei den Kängurus bereits erste Glanzparaden zeigen konnten. Im zweiten Drittel fingen beide Teams an, offensiver zu agieren, ohne dabei die Defensivarbeit zu vernachlässigen. Graz wurde zunehmend selbstbewusster und kam den Ausgleich mehrmals gefährlich nahe, auch dank eines weiteren Überzahlspiels. Die Spannung eskalierte gegen Ende des zweiten Drittels, als Neal Unterluggauer und Florian Angerbauer nach einer hitzigen Boxeinlage beide disqualifiziert wurden.

Das dramatische Finish

Im letzten Drittel hätten die KSV Kängurus ihre Führung weiter ausbauen können, doch ein Powerplay blieb ungenutzt und Graz nutzte die Gelegenheit zum Ausgleich. Luca Rodiga erzielte in der 48. Minute den viel umjubelten 1:1-Ausgleichstreffer für ATSE Graz. In der Schlussphase bot sich Kapfenberg die Chance auf den Sieg, doch Nußbacher entschärfte den Schuss mit einer brillanten Fanghand-Parade. Damit ging das Spiel in die Overtime.

Hier bewies Maximilian Schwarz in der 62. Minute seine Nervenstärke und schoß den entscheidenden Treffer zum 2:1 für ATSE Graz. Damit feierte das Team von Trainer Losch einen unerwarteten und wichtigen Erfolg beim Auftakt der Ö Eishockey Liga, während Blicke und Hoffnungen auf die bevorstehenden Spiele gerichtet sind.

In der neuen Saison wird es spannend bleiben, da die Ö Eishockey Liga sowohl in der Division Ost als auch in der Division West mit einem straffen Modus 20 Spiele pro Team vorsieht. Die Playoff-Duelle beginnen am 7. Februar 2026 und die besten Teams können ihre Gegner im Viertelfinale wählen. Weitere Informationen zur aktuellen Tabelle sind auf kicker.at einzusehen.