Am Samstagabend war die Stadtwerke-Hartberg-Halle der Schauplatz eines packenden Sportevents, das die Herzen der Volleyballfans höherschlagen ließ. Der TSV Raiffeisen Hartberg sicherte sich mit einem überzeugenden Auftritt den Supercup, nachdem er im Finale SK Zadruga Aich/Dob mit 3:0 besiegte. Damit revanchierten sich die Hartberger für ihre Niederlage im Cupfinale 2024 gegen die gleichen Gegner.
Das Match, das um 20:15 Uhr begann, zeichnete sich durch eine klare Dominanz des TSV Hartberg aus. Die Sätze endeten mit 25:20, 25:23 und 25:19 und zeigten, dass Hartberg als eingespieltes Team auftritt. Im Gegensatz dazu hatten die Spieler von Aich/Dob mit Problemen in der Annahme zu kämpfen. Besonders im dritten Satz schien Aich/Dob zu Beginn Druck ausüben zu können, doch das Niveau konnte nicht über die gesamte Spielzeit gehalten werden.
Teamgeist und Unterstützung der Fans
Kapitän Max Thaller war nach dem Spiel überglücklich und äußerte seine Zufriedenheit über den ersten Titel der neuen Saison sowie die großartige Unterstützung der Fans. Auch Trainer Markus Hirczy war mit der Leistung seines Teams und dem Spielplan sehr zufrieden. „Es ist ein toller Auftakt, und wir sind bereit für die kommende Saison“, so Hirczy in seiner anschließenden Analyse.
Die neue Saison der Austrian Volley League startet bereits am 4. Oktober. Hartberg wird sein erstes Auswärtsspiel gegen St. Pölten bestreiten, während das erste Heimspiel am 11. Oktober gegen VBK Klagenfurt ansteht. Auch die Damenmannschaft des TSV spielt am 4. Oktober gegen St. Pölten und lädt am 11. Oktober zu einem Duell gegen ASKÖ Purgstall in der Stadtwerke-Hartberg-Halle ein.
Ein Blick auf die Vorbereitungen
Die Leistung von Aich/Dob beim Supercup folgt auf ein Vorbereitungsspiel am 17. September 2025, wo sie gegen Dinamo Bukarest spielten. Dieses Match in der JUFA-Arena in Bleiburg endete unentschieden mit 2:2 nach vier gespielten Sätzen. Trainer Matjaž Hafner war trotz kleinerer Verbesserungsmöglichkeiten mit der Leistung seiner Spieler zufrieden.
Das Event am 27. September war zudem Teil eines spannenden Volleyballtags, der bereits um 17:45 Uhr mit dem Damenfinale zwischen VB NÖ Sokol/Post und Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz begann. Das große Interesse an beiden Finalspielen war nicht zuletzt auf die hervorragende Organisation und die Atmosphäre in der Halle zurückzuführen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der TSV Raiffeisen Hartberg nicht nur den Supercup gewonnen hat, sondern auch mit einem starken Teamgeist und einem klaren Ziel in die neue Saison startet. Die Volleyballgemeinde darf sich auf spannende Spiele freuen, wenn die Austrian Volley League ihren Anfang nimmt.