Am 27. Februar um 14 Uhr wird in Friedberg ein bedeutendes Ereignis stattfinden: 280 Rekruten werden feierlich angelobt. Dieser Festakt markiert einen wichtigen Meilenstein für die Soldaten, die ihren Dienst am Einrückungstermin im Jänner/Februar 2026 antreten. Hochrangige Vertreter wie Landtagsabgeordneter Stefan Resch, der die Interessen von Landeshauptmann Mario Kunasek vertritt, und Brigadier Heinz Zöllner, der steirische Militärkommandant, werden anwesend sein. Zudem werden weitere Ehrengäste aus Politik, Militär und dem regionalen Leben erwartet. Musikalisch umrahmt wird die Angelobung von der Militärmusik Steiermark.
Vor der Zeremonie findet von 11 bis 13.30 Uhr eine Waffen- und Geräteschau am Hauptplatz statt, die sowohl für die Rekruten als auch für die interessierte Bevölkerung eine spannende Gelegenheit darstellt. Darüber hinaus ist eine Kranzniederlegung bei der Kirche im Zuge des Anmarsches zur Angelobung geplant. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an der Zeremonie teilzunehmen und die 280 Rekruten zu unterstützen. Diese verteilen sich auf verschiedene Verbände: 97 vom Überwachungsgeschwader in Zeltweg, 82 vom ersten Versorgungsregiment in Gratkorn, 61 vom Militärkommando Steiermark und 40 von der Flugbetriebskompanie in Aigen im Ennstal. Mit ihrem Treueschwur bekennen sich die Rekruten zur Republik Österreich und zur Erfüllung ihrer militärischen Pflichten. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden sich in einem Beitrag auf meinbezirk.at.
Vergleich zu vergangenen Angelobungen
Ein Blick auf die Angelobung von 561 Rekruten am 23. Oktober 2025 im ASKÖ-Sportstadion in Graz zeigt, wie bedeutend diese Zeremonien für die Soldaten sind. Unter den Anwesenden waren Landeshauptmann Mario Kunasek, Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner sowie Stadtrat Manfred Eber. Diese Veranstaltung fand trotz stürmischer und regnerischer Witterungsbedingungen vor zahlreichen Angehörigen statt. Die Rekruten, darunter 15 Frauen, kamen aus verschiedenen steirischen Bundesheer-Einheiten wie dem Jägerbataillon 17 in Straß und dem Überwachungsgeschwader in Zeltweg.
Brigadier Zöllner bezeichnete die Angelobung als „Höhepunkt der Grundausbildung“ und hob hervor, dass die Rekruten Verantwortung gegenüber dem Staat und der Bevölkerung übernehmen. In seiner Ansprache forderte Landeshauptmann Kunasek eine Verlängerung der Wehrpflicht auf acht Monate und betonte die Notwendigkeit der Autarkie der Kasernen in Bezug auf Energie-, Treibstoff- und Lebensmittelversorgung. Auch die Nachfolge der Eurofighter, deren Nutzungsdauer 2032 endet, war ein zentrales Thema in Kunaseks Ansprache. Informationen zu diesem Ereignis sind ebenfalls in einem Artikel bei 5min.at zu finden.
Die Bedeutung der Angelobungen
Die Angelobung stellt nicht nur einen feierlichen Akt dar, sondern bekräftigt auch die Bereitschaft der Rekruten, Österreich im Bundesheer zu dienen. Diese Zeremonien sind ein wichtiger Bestandteil der militärischen Tradition und stärken das Gemeinschaftsgefühl unter den Soldaten. Brigadier Zöllner und Landeshauptmann Kunasek betonen in ihren Reden regelmäßig die Bedeutung der Landesverteidigung und die zentrale Rolle der Neutralität für Österreich. Die Politik erkennt zunehmend die Notwendigkeit zur Modernisierung des Bundesheeres und die Bereitstellung von entsprechenden Mitteln, um die Soldaten bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Weitere Details dazu finden sich in einem Bericht auf inside-graz.at.