In Graz wurde anlässlich des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi im Jahr 2026 eine ganz besondere Schokolade vorgestellt. Diese Franziskus-Jubiläumsschokolade, die vom steirischen Chocolatier Josef Zotter entwickelt wurde, erinnert an das Leben des Heiligen und bringt gleichzeitig einen sozialen Mehrwert mit sich. Pater Andreas Holl, Guardian des Grazer Franziskanerklosters, und Gertraud Schaller-Pressler von „Kirchen Kultur Graz“ sind die Initiatoren dieses Projekts. Gemeinsam mit den Unternehmern Albin und Peter Linzbichler, die ein Zotter-Fachgeschäft am Franziskanerplatz betreiben, wurde die Schokolade am Dienstag präsentiert.

Die Rezeptur der Schokolade ist inspiriert von einer Überlieferung aus dem Leben des heiligen Franz von Assisi. Er soll ein Mandelgebäck, das aus Mandeln und Honig besteht, geschätzt haben, welches er bei der adeligen Witwe Jakoba von Settesogli in Rom kennengelernt haben soll. Auf seinem Sterbebett soll er sich gewünscht haben, dieses Gebäck zu genießen. Die Franziskus-Jubiläumsschokolade kombiniert dunkle Milchschokolade, weiße Vanilleobersganache, Mandelnougat und Lebkuchenstücke. Eine wichtige Komponente des Projekts ist, dass pro verkaufter Tafel 30 Cent an das franziskanische Hilfswerk „Franz Hilf“ gehen. Damit wird nicht nur das Jubiläum des Ordensgründers gefeiert, sondern auch Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen geboten. Die limitierte Auflage dieser Schokolade ist exklusiv bei „Linzbichlers Zotter am Franziskanerplatz“ in Graz erhältlich. Für mehr Informationen zu diesem besonderen Projekt kann man die Quelle konsultieren.

Ein Hilfswerk mit Tradition

Das Hilfswerk „Franz Hilf“, das von den Erlösen der Schokolade profitieren wird, ist das internationale Hilfswerk der Franziskaner in Österreich. Es unterstützt soziale und pastorale Projekte weltweit und finanziert sich hauptsächlich durch Spenden und Aktionen kirchlicher Einrichtungen. Die Gründung des Hilfswerks „Missionszentrale der Franziskaner“ im Jahr 1969 war eine Antwort auf die Herausforderungen, die das zweite Vatikanische Konzil mit sich brachte. Unter der Federführung von Pater Andreas Müller OFM begann man mit einem Startkapital von 5.000 DM in Bonn Bad Godesberg. In nur drei Monaten wurden bereits 80.000 DM für gemeinnützige Zwecke gesammelt.

In den letzten 50 Jahren hat sich das Hilfswerk zu einem der größten der franziskanischen Familie entwickelt und unterstützt jährlich über 700 Projekte in 65 Ländern. Dabei werden Themen wie soziale Entwicklung, Bildung, Menschenrechte, Umwelt und Kirche behandelt. Die Franziskaner sind als Fürsprecher der Armen und Ausgegrenzten aktiv und setzen sich für die Menschenwürde ein, wo diese bedroht ist. Für eine detaillierte Übersicht über die Arbeit des Hilfswerks kann man die Quelle besuchen.

Ein süßer Genuss für einen guten Zweck

Die Franziskus-Jubiläumsschokolade ist somit mehr als nur ein süßes Vergnügen; sie ist ein Symbol für Nächstenliebe und Solidarität in einer oft herausfordernden Welt. Die Kombination aus Genuss und sozialem Engagement macht dieses Produkt zu einer einzigartigen Möglichkeit, den heiligen Franz von Assisi zu ehren und gleichzeitig Bedürftigen zu helfen. Wenn Sie also in Graz sind, sollten Sie unbedingt bei „Linzbichlers Zotter am Franziskanerplatz“ vorbeischauen und sich selbst von dieser besonderen Schokolade überzeugen. Jeder Bissen unterstützt eine gute Sache und trägt dazu bei, dass die Tradition des heiligen Franz von Assisi lebendig bleibt.