In der kleinen Stadt Friesach ist Recovery angesagt! Die Mathesbauerkapelle, ein echtes Schmuckstück der Region, wurde im vergangenen Jahr durch einen heftigen Sturm vollständig zerstört. Ein umgestürzter Baum fiel direkt auf das Gotteshaus und hinterließ große Schäden, die nun behoben werden sollen. Aktuell laufen die Planungen für eine originalgetreue Rekonstruktion der Kapelle, die als bedeutendes Wahrzeichen gilt und der Gemeinde wieder als Ort der Andacht und Tradition dienen soll. Wie meinbezirk.at berichtet, hat die Rekonstruktion mit einigen Hürden zu kämpfen, vor allem in Bezug auf technische und genehmigungsrechtliche Aspekte.
Die neue Kapelle soll 24 Quadratmeter groß und rund zehn Meter hoch werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der bevorstehenden Bauverhandlung, die aufgrund der baulichen Dimensionen eine sorgfältige Koordination erfordert. Das Ziel ist klar: Die Kapelle soll bis zum Friesacher Dorffest im Jahr 2026 fertiggestellt werden. Dieses Fest wird unter dem Motto „Mir sind Brütte“ ausgerichtet, wie die Organisatoren in ihren Planungen bekräftigen.
Festvorbereitungen und gemeinsames Feiern
Bereits jetzt sind die Vorbereitungen für das mit Spannung erwartete Dorffest 2026 in vollem Gange. Es ist nicht nur das Fest selbst, das in den Fokus rückt, sondern auch das Jubiläum von 1150 Jahren Brütten, das gebührend gefeiert werden soll. Wie dorfblitz.ch berichtet, fanden bereits Treffen der Vereinspräsidenten statt, um die Anlässe aller Vereine zu koordinieren und den Vereinskalender für 2025 festzulegen. Die Vorfreude ist spürbar, auch wenn es Hürden gebe, die es zu meistern gilt.
Spannend ist, dass die verschiedenen Vereine dazu angeregt werden, ihre eigenen Veranstaltungen mit dem Jubiläum zu verknüpfen. Diese Idee wird sicherlich zur Bereicherung des Festprogramms beitragen und darf als zukunftsorientierter Schritt betrachtet werden, um die Erinnerungsorte im Dorf mit Geschichten zu versehen.
Finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau
Für den Wiederaufbau der Mathesbauerkapelle gibt es bereits ein Spendenkonto und eine Spendenbox, die am Dorfplatz aufgestellt wurde. Bisher konnten rund 25.000 Euro gesammelt werden, doch die Gesamtkosten dürften die 100.000 Euro-Marke überschreiten. Die Umsetzung einer originalgetreuen Rekonstruktion erfordert nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch große Entschlossenheit der Gemeinde, um die Kapelle im ursprünglichen Glanz erstrahlen zu lassen. Die Wichtigkeit solcher Rekonstruktionen wird auch durch die Tatsache untermauert, dass sie oft als Ausdruck für den Erhalt kulturellen Erbes angesehen werden.
Die Diskussion über Rekonstruktionen im Bauwesen zeigt, dass viele Skeptiker existieren, dennoch bleibt die öffentliche Meinung oft positiv, besonders wenn es um den Erhalt historischer Architektur geht, wie auf Wikipedia erläutert wird. Die Mathesbauerkapelle in Friesach könnte durch ihre Wiederherstellung nicht nur zurück zur Tradition finden, sondern auch die Gemeinschaft weiter zusammenschweißen.
Der Weg zur Wiederbelebung eines so wertvollen Wahrzeichens ist oft steinig, doch die engagierte Gemeinde von Friesach scheint ein gutes Händchen zu haben, um die Mathesbauerkapelle bis 2026 wieder aufblühen zu lassen.