Eine interessante Neuerscheinung macht derzeit von sich reden: Ulli Fejer hat ihr Buch „Leben in Verbundenheit“ veröffentlicht, das sich mit der essentiellen Rolle von Bildung für eine gelingende Zukunft beschäftigt. Wer auf der Suche nach neuen Perspektiven in der Bildungswelt ist, sollte einen Blick hineinwerfen. Laut meinbezirk.at thematisiert Fejer die Wichtigkeit der Verbundenheit – sowohl mit sich selbst als auch mit anderen und der Natur. Dieses Konzept setzt an aktuellen Fragen und Unsicherheiten des Lebens an und fordert ein Umdenken in der Bildungslandschaft.

Das Buch bietet umfassende Einblicke in Lern- und Bildungszusammenhänge, die auf einem ganzheitlichen Verständnis von Körper, Geist und Seele basieren. Fejer hat ihre eigenen Bildungs- und Lebenserfahrungen in ein praxisorientiertes Konzept zusammengeführt. Dabei will sie einen Beitrag zur Förderung demokratischer, gerechter und klimapositiver Gesellschaften leisten. Laut Buchschmiede skizziert sie darin nicht nur Anforderungen an künftige Lernprozesse, sondern auch die Notwendigkeit neuer Erzählungen für die Zukunft.

Fokus auf Selbstreflexion und emotionale Intelligenz

In der heutigen Zeit, in der sich Bildung ständig weiterentwickelt, ist Selbstreflexion eine gefragte Kompetenz. Fejer hebt hervor, wie wichtig es ist, zwischen Wissen und Meinungen zu unterscheiden und fordert eine Stärkung der Selbstreflexion in Bildungssituationen, besonders in der Erwachsenenbildung. Diese Ansicht findet Bestätigung in den Ergebnissen der Pisa-Studie, die zeigen, dass viele Schüler in theoretischen und als lebensfremd empfundenen Unterrichtszusammenhängen gefangen sind, wie nlpt.de berichtet.

Hierbei fordert die Autorin die Entwicklung von fünf Kernkompetenzen für eine zukunftsgerichtete Bildung: Reflexionsfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenz, Kreativität, soziale Kompetenz und Medienkompetenz. Diese Qualifikationen sind nicht nur für die schulische Ausbildung von Bedeutung, sondern auch für die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen.

Wer profitiert von „Leben in Verbundenheit“?

Fejers Buch richtet sich vor allem an Menschen, die in der Bildung tätig sind: Berater:innen, Ausbilder:innen und Lehrende. Nach 30 Jahren Berufserfahrung ist sie sich unsicher, ob sie ein weiteres Werk veröffentlichen wird, ist jedoch interessiert an vertiefenden Themen ihres aktuellen Buches. Ihre Überlegungen und Reflektionen dazu dürften auch für die Leser:innen von Interesse sein, die sich mit lerntheoretischen Konzepten und der Bildung von Gemeinschaften auseinandersetzen.

Ulli Fejer, geboren 1964 in Bruck an der Mur, hat eine breite Ausbildung sowie Erfahrung in der Projektentwicklung und als körperorientierte Coachin. Sie verbindet Theorie und Praxis und setzt sich dafür ein, dass Bildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch dazu beiträgt, Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Das ist mehr als nötig – denn die Herausforderungen der heutigen Zeit erfordern neue Wege des Lernens und des miteinander umgehens.