Was für ein spannender Tag für die Mittelschule Sankt Marein bei Graz! Am 11. Juni 2025 nahm die Schule mit sechs Teams an den RoboCupJunior Austrian Open in Klagenfurt teil und konnte dabei großartige Erfolge verbuchen. In der Kategorie „Rescue Line Entry“, wo Schüler selbst gebaute und programmierte Roboter einsetzen, konnten die St. Mareiner wieder einmal ihr herausragendes Können unter Beweis stellen. Es galt, auf einem speziellen Spielfeld verschiedene Herausforderungen zu meistern, wie etwa die sogenannte Evakuierung von Menschen, die metaphorisch durch Kugeln dargestellt werden.
Besonders erfreulich war der zweite Platz, den das Team bestehend aus Patrik Leopold und Maximilian Neuhold erzielen konnte, was ihnen den Vizestaatsmeistertitel sicherte. Diese Platzierung ermöglicht den beiden talentierten Schülern die Teilnahme an der RoboCupJunior European Championship in Italien, wo sie im guten Mittelfeld platzierten. Ihre Leistungen wurden auch im Superteam-Wettbewerb gewürdigt, bei dem sie mit Schülern aus Deutschland den 3. Platz belegten. Für die Schulleiterin Alexandra Salentinig ein weiterer Grund zur Freude: „Der hohe Leistungsstandard unserer Schülerinnen und Schüler ist schlichtweg beeindruckend“, äußerte sie sich.
Robotik als Bildungsschwerpunkt
Die RoboCupJunior-Initiative, zu welcher die ständige Unterstützung der RoboCup Federation gehört, fördert Robotik und künstliche Intelligenz bereits in frühen Schuljahren. Ziel der Organisation ist es, Schüler unter 19 Jahren in ihren technischen Fähigkeiten zu unterstützen und ihre Kreativität zu fördern. Die verschiedenen Kategorien der Wettbewerbe—darunter auch Soccer und OnStage—geben den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Talente in einem internationalen Umfeld zu präsentieren. Weitere Informationen sind auf der RoboCupJunior-Website erhältlich.
Bei Künstlicher Intelligenz (KI) gibt es allerdings noch viel zu tun, nicht nur an der Mittelschule Sankt Marein. Wie bpb.de hervorhebt, bleibt der Einsatz digitaler Technologien oft hinter den Erwartungen zurück. Während innovative Methoden und Technologien die Schullandschaft revolutionieren könnten, zeigt die Realität, dass viele Schulen schlecht ausgestattet sind und die Integration von Technik oft zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Ein gezielter Einsatz von KI könnte jedoch den Unterricht völlig neu gestalten, indem er auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingeht.
Die Herausforderungen, die der Einsatz von KI mit sich bringt – darunter die Erfordernis einer verantwortungsvollen Integration in den Unterricht und die Notwendigkeit, die menschliche Interaktion beizubehalten – müssen dennoch ernsthaft angegangen werden. Bildungseinrichtungen wie die Mittelschule Sankt Marein leisten dabei wertvolle Vorarbeit, um die Potenziale der Robotik und KI zu nutzen und gleichzeitig die Risiken im Blick zu behalten.