Im malerischen Ortsteil Abtissendorf feiert der Tischtennisverein TTC Feldkirchen in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Was einst als Hobby begann, hat sich über die Jahre zu einem florierenden Verein entwickelt, der sich durch intensive Nachwuchstrainings und eine wertvolle Partnerschaft mit dem ASV Puch Graz zu einer festen Größe im österreichischen Tischtennissport gemausert hat. Heute zählt der Verein fast 90 Mitglieder im Alter von 8 bis 87 Jahren, was nicht nur die Vielfältigkeit des Sports unterstreicht, sondern auch den Dialog zwischen den Generationen fördert, wie Obmann Raimund Heigl betont.

Die Erfolge des Vereins lassen sich sehen: mehrere steirische Meistertitel und fünf österreichische Meistertitel zeugen von der hervorragenden Arbeit im Nachwuchsbereich. Bei der jüngsten Weihnachtsfeier gab es einen Rückblick auf die Anfänge des Vereins, bei dem Gründungsmitglied Manfred Klinger mit Anekdoten die Herzen der Anwesenden eroberte. Die sportlichen Rahmenbedingungen wurden 2009 durch die Errichtung einer modernen Sporthalle durch die Marktgemeinde Feldkirchen verbessert. Diese Halle bietet Platz für sechs Tische und ermöglicht es den Mitgliedern, in einem gut organisierten Schichtbetrieb zu trainieren.

Erfolge in der Liga

Die erste Mannschaft des TTC Feldkirchen hat sich über die Jahre in die 2. Bundesliga gekämpft und erreichte im letzten Jahr den elften Rang. In dieser Saison ist das Team jedoch auf dem besten Weg, sich für das obere Play-off zu qualifizieren, derzeit belegen sie den fünften Platz. Besonders hervorgetan haben sich Eigenbauspieler Tobias Scherer, der mit einem Spielverhältnis von 34:7 auf den vierten Platz der Liga vorschoss, und Tobias Siwetz, der erstmals ein positives Spielverhältnis erzielte. Auch der 15-jährige Bela Csomor feierte sein Debüt in der Liga und konnte in 13 Runden bereits zehn Siege verbuchen.

Die Doppelstärke des Teams ist beeindruckend: von sieben gespielten Doppeln wurden sechs gewonnen, was den Spitzenwert der Liga darstellt. Darüber hinaus hat der Nachwuchs des Vereins, wie der 16-jährige Valentin Huber, der bei den steirischen Meisterschaften der U21 triumphierte, vielversprechende Erfolge erzielt und Silbermedaillen in den Altersklassen U13 und U11 bei den steirischen Team-Meisterschaften geholt.

Nachwuchsförderung und Wettbewerbe

Die kommenden Jahre verspricht der Verein eine positive Entwicklung, was auch durch die Teilnahme an verschiedenen Wettkämpfen unterstützt wird. Die Steirischen Meisterschaften sind ein wichtiges Ereignis im Kalender der Vereinsmitglieder. Hier werden die drei Erstplatzierten der Gesamtwertung und aller Altersklassen am Veranstaltungstag geehrt. Es ist von großer Bedeutung, dass die Platzierten eine ÖTRV Jahreslizenz lösen, um an überregionalen Meisterschaften teilnehmen zu können. Diese finden nicht nur in der Steiermark, sondern auch im Herbst bei der STTRV-Generalversammlung statt, wie auf sttrv.at nachzulesen ist.

Ein weiteres Highlight im Nachwuchsbereich sind die mini-Meisterschaften, die am 1. September 2025 in ihre 43. Saison starten. Diese Initiative zur Nachwuchsgewinnung im deutschen Sport hat seit 1983 über 1,5 Millionen Kinder erreicht. Die Teilnahme ist für Mädchen und Jungen bis 12 Jahre, die ab dem 1. Januar 2013 geboren wurden, möglich. Auch hier ist die Kooperation mit Schulen von großer Bedeutung, um die Teilnehmerzahlen weiter zu steigern. Am Ende der Meisterschaften findet ein dreitägiges Bundesfinale im Juni 2026 statt, das von der SG Misburg im TTV Niedersachsen durchgeführt wird, wie auf tischtennis.de beschrieben.

Die Kombination aus engagierter Nachwuchsarbeit, sportlichen Erfolgen und der Förderung des Dialogs zwischen den Generationen stellt sicher, dass der TTC Feldkirchen auch in Zukunft eine zentrale Rolle im Tischtennissport der Region spielen wird. Die positive Ausblicke auf die Zukunft des Vereins sind ein Grund zur Freude und lassen auf viele weitere Erfolge hoffen.