Am Samstag, dem 21. Februar 2026, stehen die freiwilligen Einsatzkräfte in mehreren Regionen der Steiermark im Dauereinsatz. Die betroffenen Gebiete, darunter Deutschlandsberg, Leibnitz, Feldbach, Graz-Umgebung und Hartberg-Fürstenfeld, haben den massiven Schneefall vom Freitag zu bewältigen. Diese winterlichen Bedingungen führten zu einem Verkehrschaos und Stromausfällen in vielen Teilen der Steiermark. Besonders angespannt war die Lage in der West-, Süd- und Oststeiermark, wo hunderte Einsatzkräfte stundenlang im Dienst waren, um die Herausforderungen zu meistern. Erfreulicherweise hat sich die Situation am Samstag jedoch entspannt, und die Einsatzkräfte können erste Erfolge verzeichnen. Weitere Informationen zu den Aufräumarbeiten finden Sie in einem Artikel der Kleinen Zeitung.

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag brachte bis zu 20 cm Neuschnee mit sich. Die Landeswarnzentrale Steiermark hatte eine Schneewarnung für das gesamte Land herausgegeben, da die Einsatzkräfte seit Mitternacht aktiv sind, um auf die Folgen des Schneefalls zu reagieren. Bis 9:30 Uhr wurden bereits 858 Einsätze verzeichnet, wobei 374 Feuerwehren alarmiert wurden. Rund 2.600 Feuerwehrmitglieder sind im Einsatz, insbesondere im Südosten der Steiermark, wo der Bereich Feldbach stark betroffen ist. Die Hauptgründe für die Einsätze sind hängengebliebene Fahrzeuge, Verkehrsunfälle und massive Schneebrüche. Zudem sind etwa 30.000 Haushalte in der Steiermark von Stromausfällen betroffen, während die Energie Steiermark an der Behebung der Störungen arbeitet. Der öffentliche Verkehr hat ebenfalls mit erheblichen Einschränkungen zu kämpfen, insbesondere bei den ÖBB und GKB. Die Bevölkerung wird eindringlich aufgefordert, unnötige Autofahrten zu vermeiden und Wälder sowie Parkanlagen zu meiden. Weitere Details zu den Auswirkungen des Wintereinbruchs finden Sie in einem Bericht auf Mein Bezirk.

Schneewarnungen und ihre Auswirkungen

Die aktuellen Bedingungen sind nicht nur in der Steiermark bemerkenswert, sondern auch im gesamten deutschen Sprachraum beobachten Meteorologen eine Zunahme an Starkschneefällen. Die Unwetterzentrale hat eine Übersicht aller Starkschneefallwarnungen veröffentlicht, die auch Gebiete mit kräftigen und ergiebigen Schneefällen umfasst. Diese Warnungen sind in zwei Arten unterteilt: Vorwarnungen und Akutwarnungen, wobei letztere 1 bis 12 Stunden vor dem Ereignisbeginn ausgegeben werden. Diese Warnungen sind entscheidend für den Winterdienst, den Verkehr und Versicherungen, da sie auf erhebliche Verkehrsbehinderungen und mögliche Schneebrüche hinweisen. Professionelle Meteorologen der Unwetterzentrale passen die Warnungen rund um die Uhr an, um die Bevölkerung bestmöglich zu informieren. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Unwetterzentrale.