Die Mittelschule Deutschlandsberg hat sich am Mathe-Mix-Doppel beteiligt, einem spannenden Wettbewerb, der Ende Februar an der Universität Graz stattfand. Insgesamt hatten sich 330 Kinder aus 83 Schulen angemeldet, und das Event wurde von der Bildungsdirektion für Steiermark ins Leben gerufen, um das Interesse von Mädchen und Burschen an Mathematik zu fördern. Lehrer David Paulitsch begleitete die Schüler auf ihrer Anreise mit dem Zug vom Bahnhof Deutschlandsberg nach Graz.

Im Wettbewerb traten zwei Schüler aus der 1. Klasse, Yunwen Su und Hannah Böhler, sowie zwei Schüler aus der 2. Klasse, Fabian Schantl und Anja Kopač, an. Die Teams arbeiteten motiviert an anspruchsvollen Aufgaben, wobei Teamgeist, Konzentration und Ausdauer gefragt waren. In 45 Minuten mussten 20 knifflige Aufgaben gelöst werden, und der Spaß am Knobeln stand dabei im Vordergrund. Diese wertvolle Erfahrung ermöglichte es den Schülern, sich mit anderen Teams aus der Steiermark zu messen und ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb finden Sie in diesem Artikel.

Ein Blick in die Zukunft des Mathe-Mix-Doppels

Der Mathe-Mix-Doppel wird auch in den kommenden Jahren fortgeführt. Die Vorrunde des Wettbewerbs 2025/26 findet vom 9. bis 23. Dezember 2025 statt, an der 49 Mittelschulen und 34 Allgemeinbildende höhere Schulen teilnehmen werden. Jeder Wettbewerb zielt darauf ab, das mathematische Verständnis zu fördern, insbesondere basierend auf den Ergebnissen der PISA-Studie 2022. Der nächste große Höhepunkt wird das Finale am 24. Februar 2026 an der Karl-Franzens-Universität sein.

Im Schuljahr 2024/25 nahmen bereits 71 steirische Schulen an der Vorrunde teil, und über 1900 Teams mit mehr als 3800 Schülerinnen und Schülern waren am Start. Auch hier mussten die Teilnehmer in 45 Minuten 20 Aufgaben lösen, und das Rahmenprogramm wird mit spannenden Experimenten von Bernhard Weingartner aus dem „Physikmobil“ ergänzt. Wer mehr über die Teilnahmebedingungen und die Organisation erfahren möchte, findet Ansprechpartner wie Mag.a Heidi Bergold und FIin Mag.a Michaela Kraker unter dieser Quelle.

MINT-Bildung als Schlüssel für die Zukunft

Die Bedeutung von MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gewinnt zunehmend an Relevanz, insbesondere im Hinblick auf globale Herausforderungen wie die Energiewende und die digitale Transformation. MINT-Kompetenzen fördern nicht nur gesellschaftliche Teilhabe, sondern sind auch entscheidend für Bildungserfolg und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Der MINT-Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zielt darauf ab, die MINT-Bildung von der Kita bis zur Weiterbildung zu stärken.

Regionale MINT-Cluster bringen Akteure aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um niederschwellige, alltagsnahe Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Diese Cluster fördern die Chancengerechtigkeit und Zusammenarbeit mit Schulen und bieten kreative Lernorte wie Maker Spaces und Forschungswerkstätten. Besonders wichtig ist es, auch bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche sowie Mädchen und junge Frauen in den Fokus zu rücken. Weitere Informationen zu den MINT-Clustern finden Sie in dieser Quelle.