In Deutschlandsberg hat die KPÖ auch im vergangenen Jahr erneut bewiesen, dass sie sich für die Menschen in Notlagen stark macht. Am Tag der offenen Konten legten die Mandatar:innen Rechenschaft über die Verwendung ihrer Polit-Bezüge ab. Bereits seit 1998 behalten sich die KPÖ-Mandatar:innen nur einen Teil ihrer Gehälter und helfen mit dem Rest hilfsbedürftigen Menschen. Bei einer Pressekonferenz berichteten Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau im Landtag, und Alexandra Wagner, Sozialberaterin, über die finanzielle Unterstützung, die im Jahr 2025 insgesamt 2.350 Euro für 16 Menschen in Notlagen umfasste. Diese Gelder wurden vor allem zur Unterstützung des Lebensbedarfs verwendet.

Die größte Notwendigkeit besteht nach wie vor bei der Unterstützung des Lebensbedarfs, wofür 1.600 Euro an 12 Personen weitergegeben wurden. Auch Mietzinszahlungen in Höhe von 400 Euro für 2 Personen und Gesundheitskosten, wie Arztrechnungen und Medikamente, wurden mit 350 Euro für 2 Personen gedeckt. Insgesamt flossen somit 2.350 Euro an 16 Personen, um akute Notsituationen zu lindern. Dies entspricht dem Engagement der KPÖ, die sich für die Menschen in ihrer Region einsetzt und dabei nicht nur auf finanzielle Unterstützung, sondern auch auf Aufklärung über die verfügbaren sozialen Leistungen abzielt. Viele Menschen wissen oft nicht, welche Ansprüche ihnen zustehen oder scheitern an bürokratischen Hürden. Hinzu kommen die radikalen Kürzungen der Landesregierung, die die Situation der Betroffenen zusätzlich verschärfen.

Unterstützung für die Bedürftigen

Die Unterstützung durch die KPÖ ist ein wichtiger Bestandteil einer sozialen Verantwortung, die über die bloße Geldvergabe hinausgeht. Die Mandatar:innen der KPÖ haben im Vorjahr 2.350 Euro ihrer Gehälter an hilfsbedürftige Menschen weitergegeben, wobei der Schwerpunkt klar auf der Unterstützung für den Lebensbedarf lag. Die detaillierte Verwendung der Gelder zeigt, dass die KPÖ nicht nur als politische Institution agiert, sondern auch aktiv zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen beiträgt.[Quelle] Diese Vorgehensweise könnte als Vorbild für andere politische Akteure dienen.

Diese Initiative ist besonders bedeutend in einem größeren gesellschaftlichen Kontext, wo Armut nicht nur finanziell, sondern auch in Bildung, Gesundheit und sozialer Teilhabe sichtbar wird. Menschen mit niedrigem Einkommen haben oft geringere Lebenserwartungen und schlechtere Bildungserfolge. Laut der Agenda 2030 der internationalen Staatengemeinschaft soll Armut in allen Formen bis 2030 beendet werden, was auch eine Herausforderung für Deutschland darstellt. Hier leben 15,9% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, was bedeutet, dass sie weniger als 60% des Durchschnittseinkommens erhalten. Die Bundesregierung hat Maßnahmen ergriffen, um Menschen mit niedrigem Einkommen zu unterstützen, etwa durch den erhöhten gesetzlichen Mindestlohn und das Bildungs- und Teilhabepaket, welches kostenlose Mittagsverpflegung für Kinder aus einkommensschwachen Familien ermöglicht.[Quelle]

Die KPÖ in Deutschlandsberg zeigt, dass lokale Politik auch lokal helfen kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen um soziale Gerechtigkeit und Unterstützung für Bedürftige anhalten und dass andere Gemeinden diesem Beispiel folgen.