Am 5. Februar 2026 fand die Jahreshauptversammlung der Bergrettung Deutschlandsberg statt. Bei dieser wichtigen Veranstaltung wurde nicht nur auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, sondern auch die Neuwahlen der Führungsspitze durchgeführt. Christian Neumeister wurde als neuer Ortsstellenleiter gewählt, während Patrik Sprinz die Position des Einsatzleiters übernimmt. Diese Wahlen unterstreichen das Engagement der Mitglieder, die sich für die Sicherheit in der Region einsetzen. Ehrengäste wie Karl Knaus, Gebietsleiter Weststeiermark, und Herbert Palfner, Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes, würdigten die Arbeit der Bergrettung und die wichtige Rolle, die sie in der Sicherheit der Bergregionen spielt. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden sich in einem Artikel der Kleinen Zeitung.
Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Tobias Jöbstl und Paul Kraus, die als „Bergretter des Jahres“ ausgezeichnet wurden. Diese Anerkennung ist nicht nur eine Auszeichnung für die beiden, sondern auch ein Zeichen für das Engagement und die Hingabe der gesamten Mannschaft. Die Veranstaltung endete mit einem geselligen Beisammensein, das den Zusammenhalt der Mitglieder weiter stärkt.
Ausbildung und Training
Die Bergrettung Deutschlandsberg legt großen Wert auf eine umfassende Ausbildung ihrer Mitglieder. Im März stehen SAN-Lehrgänge und Anwärter-Wochenenden auf dem Programm, gefolgt von einer großen Komplexübung im Mai. Die Mitglieder bereiten sich intensiv auf die Prüfung zur Felsrettung im September vor, die sowohl theoretische als auch praktische Elemente umfasst. Dabei müssen die Teilnehmer medizinische und technische Fragen beantworten sowie praktische Fähigkeiten wie Patientenaufnahme im Hängesitz und Klettertests nachweisen.
Alle Teilnehmer der Felsrettungsprüfung haben mit positivem Ergebnis abgeschnitten und erhielten ihr Dienstabzeichen. Diese intensive Ausbildung sorgt dafür, dass die Mitglieder nicht nur bestens vorbereitet sind, sondern auch die Sicherheit und Effizienz bei Rettungseinsätzen gewährleisten können. Ein Alarm am Sonntag, bei dem eine junge Frau im Bielablick gerettet werden musste, zeigte die effiziente Zusammenarbeit der Einsatzkräfte in der Praxis.
Innovative Trainingsmethoden
Ein Teil der Vorbereitung auf Rettungseinsätze findet am Hubschrauber in Bad Tölz statt, wo eine realitätsnahe Trainingsumgebung für Einsatzkräfte geschaffen wurde. Hier trainieren Bergwacht, Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei aus Bayern in einer kontrollierten Umgebung, ohne Fluglärm oder CO²-Ausstoß. Ziel ist es, die Einsatzkräfte optimal für ihre Aufgaben am Berg auszubilden und das Wohl der Patienten in den Mittelpunkt zu stellen.
Das Bergwacht-Zentrum in Bad Tölz ist ein einzigartiger Ort für die Ausbildung und das Training, mit speziellen Kränen, die Hubschrauberoperationen simulieren. Diese innovativen Trainingsmethoden, die von der Bergwacht Bayern und der Stiftung Bergwacht betrieben werden, sind entscheidend, um die Sicherheit bei Rettungseinsätzen zu erhöhen und den Zusammenhalt innerhalb der Organisation zu fördern. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Webseite der Bergwacht Bayern.