In den malerischen Fischbacher Alpen, die sich zwischen Bruck an der Mur und Semmering erstrecken, ist die Windkraft auf dem Vormarsch. Diese Region gilt als ein zentrales Zentrum der Windenergie in der Steiermark. Stand Ende 2025 sind hier bereits 71 von insgesamt 121 Windkraftanlagen installiert. Diese beeindruckende Zahl verdeutlicht das Engagement der Steiermark für eine nachhaltige Energiezukunft. Aktuell gibt es zahlreiche Windparks, die bereits in Betrieb sind, in Planung oder potenziell realisierbar sind, was die Region zu einem Hotspot für erneuerbare Energien macht. Weitere Informationen dazu finden Sie in einem ausführlichen Artikel der Kleinen Zeitung.

Die Windkraft ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die Steiermark hat sich in den letzten Jahren als drittgrößter Anbieter von Windenergie in Österreich etabliert, hinter Niederösterreich und Burgenland. Bis Ende 2025 sollen insgesamt 121 Windkraftwerke mit einer Gesamt-Nennleistung von 322,65 MW in Betrieb sein. Im Vergleich dazu belegt Niederösterreich mit 830 Anlagen und 2324,1 MW sowie Burgenland mit 446 Anlagen und 1488,7 MW die ersten beiden Plätze.

Der Ausbau der Windenergie in der Steiermark

Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, dass der Zubau an Windkraftwerken in der Steiermark in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Besonders auffällig ist der jährliche Zuwachs der Gesamtleistung, der von 0,75 MW im Jahr 1999 bis auf 322,65 MW im Jahr 2025 gestiegen ist. Diese positive Entwicklung ist das Ergebnis gezielter Maßnahmen, wie der Ausweisung von Eignungsgebieten für Windkraftnutzung durch den LandesEnergieVerein im Jahr 2002 und dem Entwicklungsprogramm für Windenergie (Sapro Windenergie) von 2013.

In den Fischbacher Alpen sind alpine Höhenlagen besonders geeignet für Windkraftanlagen, was die Region zu einem idealen Standort macht. Diese Gebiete machen etwa 10% der Landesfläche aus, oft sind sie jedoch auch als Umweltschutzgebiete klassifiziert. Die Steiermark kann realistisch 25-50% des Potenzials der Windkraft im Burgenland sowie rund 10% von Niederösterreich nutzen. Hierbei werden Vorrangzonen für Flächen mit guter Windeignung und Eignungszonen für mindestens fünf Windenergieanlagen definiert.

Innovative Projekte und lokale Initiativen

Ein bemerkenswertes Beispiel für die Innovationskraft der Region ist das erste Windkraftwerk zur autarken Versorgung eines Schigebiets im Windpark Salzstiegl–Speikkogel. Diese Projekte zeigen nicht nur das Potenzial der Windkraft, sondern auch das Engagement der lokalen Bevölkerung, die zahlreiche Initiativen zur Förderung der erneuerbaren Energien unterstützt. Die Vielzahl an Windparks in der Region, die sich in verschiedenen Entwicklungsstadien befinden, ist ein weiterer Beweis für das Bestreben, die Windkraft in der Steiermark weiter auszubauen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Windkraft in der Steiermark, insbesondere in den Fischbacher Alpen, eine vielversprechende Zukunft hat. Der kontinuierliche Ausbau der Windenergieanlagen sowie die Unterstützung durch die Landesregierung und lokale Initiativen tragen dazu bei, die Steiermark zu einem Vorreiter in der Nutzung erneuerbarer Energien zu machen. Weitere Details und Hintergründe zur Windenergie in der Steiermark finden Sie auch auf der Webseite von ORF Steiermark und im Wikipedia-Artikel über die Windenergie in der Steiermark.