Der Jahresbeginn 2026 markiert einen bedeutenden Schritt für den Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (ÖAAB) im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Bezirksobmann Helmut Krivec lud zu einer Arbeitskonferenz, die als Auftakt für die Neustrukturierung des ÖAAB dient. Diese Sitzung fand zu Beginn des Jahres statt und wurde von der Landtagsabgeordneten sowie ÖVP-Bezirksobfrau Cornelia Izzo unterstützt, die als Ehrengast anwesend war. Ziel der Konferenz war die Erarbeitung eines Jahresplans, um die Strukturen des ÖVP-Arbeitnehmerbundes im Bezirk zu modernisieren und anzupassen.
Ein zentraler Aspekt der Neustrukturierung ist die Aktualisierung der Ortsgruppen und die Verjüngung der Funktionsebene. Brigitte Hörmann wurde zur geschäftsführenden Bezirksobfrau ernannt, um Krivec in dieser wichtigen Phase zu unterstützen. Auch VP-Bezirksgeschäftsführer Franz Reithofer wird das Führungsteam tatkräftig unterstützen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die während der Konferenz gebildet wurden, sollen im kommenden Jahr umgesetzt werden, um eine moderne und zukunftsfähige ÖAAB-Struktur zu schaffen. Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie in dem Artikel auf MeinBezirk nachlesen.
Die Geschichte des ÖAAB
Der ÖAAB, als Arbeitnehmer-Organisation der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), hat eine lange Geschichte und spielt eine bedeutende Rolle innerhalb der politischen Landschaft Österreichs. Gegründet wurde der ÖAAB am 14. April 1945 in Wien, und er war eine Triebfeder für die Gründung der ÖVP. Bereits 2016 zählte der ÖAAB 153.770 Mitglieder und ist damit die zweitgrößte Gruppierung innerhalb der ÖVP, nach dem Seniorenbund.
Die Organisation ist auch in der Arbeiterkammer aktiv, der gesetzlichen Vertretung der Arbeitnehmer, und ist bekannt dafür, dass die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) oft gemeinsam mit dem ÖAAB bei Betriebsratswahlen kandidiert. Trotz seiner großen Mitgliederzahl ist der ÖAAB in Führungspositionen im Verhältnis zu seiner Mitgliederzahl unterrepräsentiert. Diese Neustrukturierung könnte ein wichtiger Schritt sein, um diese Diskrepanz zu verringern und die Stimme der Arbeitnehmer im Bezirk zu stärken. Weitere Details zur Geschichte und den Zielen des ÖAAB finden Sie auf Wikipedia.
Ausblick auf die Zukunft
Die Neustrukturierung des ÖAAB in Bruck-Mürzzuschlag ist nicht nur ein internes Projekt, sondern könnte auch Auswirkungen auf die gesamte Organisation und deren Einfluss in der Politik haben. Mit der Unterstützung von engagierten Mitgliedern und der Führung durch erfahrene Funktionäre wie Helmut Krivec und Brigitte Hörmann steht der ÖAAB vor der Herausforderung, sich den modernen Bedürfnissen seiner Mitglieder anzupassen.
Die kommenden Monate werden zeigen, wie die erarbeiteten Pläne in die Praxis umgesetzt werden. Es bleibt spannend, ob der ÖAAB die angestrebte Verjüngung und Modernisierung erfolgreich realisieren kann und dadurch die Position der Arbeitnehmer im politischen Diskurs weiter stärken kann.