Heute ist der 6.02.2026, und in Kapfenberg gibt es spannende Neuigkeiten für alle, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Das Leihgroßeltern-Projekt der ISGS Drehscheibe Kapfenberg wird fortgesetzt und bietet die Möglichkeit, wertvolle zwischenmenschliche Beziehungen zu knüpfen. Projektleiterin Verena Stangl-Hörmann ruft interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf, um Familien im Alltag zu unterstützen. Im vergangenen Jahr haben bereits acht Ehrenamtliche die 18-stündige Schulung erfolgreich abgeschlossen, und die Rückmeldungen von Leihgroßeltern sowie den betreuten Familien sind durchweg positiv. Die Leihgroßeltern helfen nicht nur im Alltag, sie bauen auch wertvolle Beziehungen zu Kindern und Eltern auf. Michaela Krenn, Projektmitarbeiterin, hebt hervor, wie bereichernd das Projekt für alle Beteiligten ist.

Interessierte können sich für ein unverbindliches Informations- und Kennenlerngespräch melden. Die Eckdaten zur Schulung sind vielversprechend: Es handelt sich um eine kostenlose, 18-stündige Basisschulung, gefolgt von einem zweistündigen Aufbaumodul. Die Themen reichen von Beziehungsaufbau, Kommunikation, über rechtliche Aspekte bis hin zu Erste Hilfe. Der Kursstart ist für den 2. März geplant, und die Vermittlung an Familien erfolgt im April und Mai. Wer sich einen Platz sichern möchte, kann die Kontaktinformationen des Familienwohnzimmers in Kapfenberg nutzen: Grazer Straße 3, 8605 Kapfenberg, 0650 690 5694 oder per E-Mail an fawozi@isgs.at.

Leihgroßeltern-Projekte in Deutschland

Ähnliche Initiativen gibt es auch in Deutschland, wie das Leih-Großeltern-Projekt der Freiwilligen Agentur Hameln-Pyrmont. Ziel ist es, eine Verbindung zwischen Generationen zu fördern, insbesondere zwischen älteren und jüngeren Menschen. Dieses Angebot richtet sich an Personen, die entweder keine Enkel oder Enkel haben, die weit weg wohnen, und sich freiwillig engagieren möchten. Aktuell werden bundesweite Projekte der Leih-Großeltern in einem Videoformat auf ZDFheute vorgestellt. Interessierte können sich ebenfalls als ehrenamtliche Leih-Großeltern melden und werden dann an Familien oder Alleinerziehende vermittelt, die Großeltern für ihre Kinder wünschen.

Die Zielgruppe für diese Projekte sind Kinder bis zu 12 Jahren. Die Vorgehensweise ist dabei einfach: Familien und Großeltern füllen einen Fragebogen aus, und das ehrenamtliche Team des Projektes unterstützt die Organisation und Begleitung des ersten Treffens. Der Nutzen dieser Programme ist vielfältig: Sie bieten Familien eine Entlastung und sind kein Ersatz für Tagesmütter oder Betreuungsplätze, während Leih-Großeltern eine willkommene Abwechslung und Freude im Alltag erleben. So wird ein liebevolles Miteinander zwischen den Generationen gefördert, was für alle Beteiligten eine Bereicherung darstellt.

Die Bedeutung von Leihgroßeltern

Die Rolle der Leihgroßeltern ist nicht zu unterschätzen. In einer Zeit, in der viele Familien unter einem hohen Druck stehen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oft schwierig ist, können Leihgroßeltern eine wertvolle Unterstützung bieten. Diese Programme helfen nicht nur, die Isolation älterer Menschen zu überwinden, sondern stärken auch das soziale Gefüge in der Gemeinschaft. Durch die Interaktion zwischen Jung und Alt entsteht ein Austausch, der beiden Seiten zugutekommt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Leihgroßeltern-Projekte wie das in Kapfenberg und das in Hameln-Pyrmont eine wichtige Initiative sind, um Generationen zusammenzubringen und die Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern. Wer Interesse hat, sollte nicht zögern, sich zu informieren und Teil dieser bereichernden Erfahrung zu werden. Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Quellen: Kapfenberg Leihgroßeltern-Projekt und Leih-Großeltern in Hameln-Pyrmont.