Am 5. und 18. Februar 2026 öffnete die Freiwillige Feuerwehr Mariazell ihre Tore im Rahmen des Ferienprogramms des Tourismusverbands Hochsteiermark. Diese besonderen Veranstaltungen zogen zahlreiche Besucher an, darunter Gäste aus umliegenden Beherbergungsbetrieben und einheimische Familien. Sie erhielten nicht nur einen Einblick in die Arbeit und Ausrüstung der Feuerwehr, sondern konnten auch faszinierende Führungen im Rüsthaus erleben.

Während der Besichtigungen wurden verschiedene Bereiche gezeigt, darunter die Einsatzzentrale, der Schlauchturm und der Atemschutzraum. Feuerwehrmitglieder erläuterten die Funktionen der einzelnen Bereiche und die vielfältigen Aufgaben, die die Feuerwehr übernimmt, wie Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen und Katastropheneinsätze. Besonders beliebt war die Vorführung der Rettungshündin „Sina“ durch ihren Hundeführer Wolfgang Höhn, der den Besuchern wertvolle Informationen über die Ausbildung und Anforderungen von Rettungshunden vermittelte. Die positive Resonanz der Teilnehmer verdeutlichte, wie wichtig solche Einblicke für das Verständnis der Rolle der Feuerwehr in der Gemeinschaft sind. Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen finden Sie auf MeinBezirk.

Einladung zur Feuerwehr-Besichtigung

Ein weiteres Highlight steht bevor: Am Dienstag, den 29. Oktober 2024, lädt die Freiwillige Feuerwehr Mariazell erneut zu einer Besichtigung ein. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, den Teilnehmern Einblicke in die Funktionsweise eines Feuerwehrhauses und die verschiedenen Einsatzfahrzeuge zu bieten. Hundeführer Wolfgang Höhn wird wieder eine Präsentation über die 14 Monate alte Rettungshündin „Sina“ halten und eine Vorführung mit ihr durchführen. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Erwachsene, wobei Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen können. Treffpunkt ist der Eingang bei der Fahrzeughalle der Feuerwehr Mariazell. Die Mitglieder der Feuerwehr freuen sich bereits auf den Besuch. Nähere Informationen dazu finden Sie auf mariazell.at.

Rettungshunde: Ausbildung und Fähigkeiten

Die Bedeutung von Rettungshunden in der Feuerwehrarbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Menschen verfügen über etwa 6 Millionen Riechzellen, während ein Schäferhund etwa 225 Millionen hat. Diese beeindruckende Fähigkeit erlaubt es den Hunden, Menschen bis zu 9 Meter tief unter Beton oder Trümmern zu orten und große, dicht bewachsene Flächen in kürzester Zeit zu durchsuchen. Die Rasse des Hundes ist dabei weniger entscheidend als die individuellen Eigenschaften, wie Verträglichkeit mit Menschen und Artgenossen, Nervensicherheit und ein ausgeprägter Such- und Geruchssinn.

Die Ausbildung eines Rettungshundes erfordert Teamarbeit und Geduld und dauert im Schnitt rund zwei Jahre. Die Schritte zur Ausbildung umfassen unter anderem die Absolvierung einer Begleithundeprüfung und regelmäßiges Training. Ziel ist es, einen Hund zu erreichen, der selbstständig sucht und im Ernstfall Leben retten kann. Intensives Training sorgt dafür, dass das Team aus Hundeführer und Hund für Flächen-, Trümmer- und Mantrail-Einsätze bestens vorbereitet ist. Weitere Informationen zur Ausbildung von Rettungshunden finden Sie auf rhs-feuerwehren-nrw.com.