Am vergangenen Wochenende fand die sechste Auflage des Loser Bergzeitfahrens auf den Altausseer Hausberg statt. Dieses Event, das nun als echter Fixpunkt im Radsportkalender gilt, lockte heuer mit einem neuen Teilnehmerrekord: Insgesamt 215 Radsportler aus acht Nationen waren am Start. arf.at berichtet von optimalen Wetterbedingungen, die die erstmals komplett autofreie Panoramastraße zu einem perfekten Gelände für die Teilnehmer machten.

Die Rennrad-Wertungen sorgten für spannende Duelle, wobei Brigitte Filensky vom RSV Atterbiker und Julian Braun vom RSV Daadetal die neuen Streckenrekorde aufstellten. Auch in den Damen-Rennrad-Wertungen ging es heiß her: Hier siegten Alina Reichert vom Gartner DNA Cycling Team sowie Sabine Zallinger von der Tri BOA Union Innerschwand. Unter den Herren setzte sich Simon Oppel von der RadUnion Salzburg durch, gefolgt von Julian Tritscher vom WSV Ramsau.

Mountainbike-Helden

Auch im Mountainbike-Bereich durften die Zuschauer spannende Rennen erleben. Johanna Fellinger-Hader aus Linz holte sich den Sieg, während Bettina Brunner vom RC Ausseerland Salzkammergut und Cara Werani vom RC ARBÖ SK Voest die weiteren Podiumsplätze einnahmen. Andreas Hofinger von Rad Angerer war der Schnellste bei den Herren, gefolgt von Lukas Kaufmann (ARBÖ RC Linz Immounited Racing) und Christian Langeder (RSV Atterbiker).

Gregor Lindpointner vom Trophy-Team drückte seinen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Partnern und Unterstützern der Veranstaltung aus. Die Ergebnisse des 6. Loser Bergzeitfahrens sind auf der offiziellen Seite trophy.at einsehbar. Bereits jetzt ist das Interesse an der nächsten Veranstaltung, der 29. Salzkammergut-Trophy, groß. Diese findet am 18. Juli 2026 statt, und das Anmeldefenster öffnet im Herbst.

In Anbetracht der tollen Performance in der vorherigen Ausgabe des Bergzeitfahrens, bei dem bereits neue Streckenrekorde aufgestellt wurden, bleibt abzuwarten, welche spannenden Entwicklungen die nächste Auflage mit sich bringen wird. Bei der fünften Auflage im Jahr 2024 waren beispielsweise die schnellsten Rennradfahrer Julia Jedelhauser und Manuel Pliem mit beeindruckenden Zeiten am Start. radmarathon.at erwähnt zudem die besonderen Wetterbedingungen, die das Erlebnis für Teilnehmer und Zuschauer prägten.

Das Loser Bergzeitfahren zeigt sich also nicht nur als Sportevent, sondern auch als Zusammenkunft von Radsportbegeisterten aus allen Ecken der Welt. Dieses Jahr wurde wieder einmal deutlich, dass Radsport, Geselligkeit und die wunderschöne Landschaft des Salzkammergutes perfekt miteinander harmonieren.