Heute ist der 17.02.2026 und die Wintersaison 2025/2026 im Salzburger Lungau zeigt sich von ihrer besten Seite. Die Salzburger Lungau GmbH vermeldet erfreuliche Zuwächse bei den Nächtigungen und Ankünften. So wurden im Jänner 2026 insgesamt 289.193 Übernachtungen verzeichnet, was einem Zuwachs von 2,77 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch die Gästeankünfte sind gestiegen: Mit 67.392 Ankünften wurde ein Plus von 10,82 % festgestellt. Interessanterweise sank jedoch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 4,63 auf 4,29 Tage. Insgesamt wurden in der bisherigen Wintersaison von November bis Jänner bereits 507.146 Übernachtungen gezählt, ein Anstieg von 6,73 %, während die Ankünfte um 11,48 % auf 125.218 zulegten. Der Verlauf der Wintersaison wird als „sehr zufriedenstellend“ beschrieben, und auch der Februar scheint positive Entwicklungen zu zeigen [Quelle].
Der Start der Wintersaison 2025/26 wurde durch die ersten Schneefälle in den alpinen Destinationen begleitet. Trotz milder Temperaturen bis Weihnachten zeigen die Wetterprognosen eine positive Entwicklung für die Wintermonate. Diese frühen Saisonphasen beeinflussen das kurzfristige Buchungsverhalten erheblich. Eine Analyse von Kohl & Partner und RateBoard zeigt, dass die durchschnittliche Auslastung im Alpenraum von 34 % auf 39 % gestiegen ist. Tirol führt mit einer beeindruckenden Auslastung von 49 % und einem Zuwachs von 8 %. Südtirol liegt bei 39 % und Bayern weist eine Auslastung von 27 % auf, mit moderaten Zuwächsen.
Preisentwicklung und Marktanalyse
Ein weiterer interessanter Aspekt dieser Wintersaison ist die Entwicklung der Zimmerpreise im Alpenraum. Der durchschnittliche Zimmerpreis ist von € 327 auf € 350 gestiegen, was einem Zuwachs von 7 % entspricht. Südtirol bleibt mit einem durchschnittlichen ADR von € 371 (+9 %) der Preisführer, gefolgt von Tirol mit € 367 (+4 %). Bayern hingegen hat eine durchschnittliche ADR von € 245, zeigt jedoch eine Steigerung von 5 %. Die Buchungsvorschau deutet auf ein stabiles und differenziertes Marktumfeld hin, wobei die Nachfrage und die Durchschnittspreise über dem Vorjahr liegen. Die Spreizung zwischen den Destinationen nimmt zu, was auf eine zunehmende Diversifizierung im Markt hinweist.
Thomas Steiner von Kohl & Partner betont die Notwendigkeit einer aktiven betriebswirtschaftlichen Steuerung, während Matthias Trenkwalder von RateBoard die Bedeutung einer datenbasierten Steuerung und Anpassung an die kurzfristige Nachfrage hervorhebt [Quelle].
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wintersaison 2025/26 im Salzburger Lungau und im Alpenraum insgesamt vielversprechend verläuft. Die positiven Entwicklungen bei den Übernachtungen und Ankünften, gepaart mit einem Anstieg der Zimmerpreise, zeigen, dass der Wintertourismus auf einem guten Weg ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Saison weiter entwickeln wird, insbesondere in Anbetracht der Wetterbedingungen und der Buchungstrends.