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Am 12. März 2026 lud der Bauernbund Lungau Bäuerinnen aus dem Bezirk zum „Lungauer Bäuerinnentalk“ anlässlich des Weltfrauentages ein. Die Veranstaltung fand im Fitnessstudio „MyGym“ in Tamsweg statt und hatte das Ziel, Bäuerinnen zu ermutigen, Zeit für ihre eigene Gesundheit zu nehmen. Dabei betonte der Bauernbund-Obmann Hans Schitter die immense Bedeutung der Gesundheit für Bäuerinnen, die oft im Schatten der täglichen Arbeit stehen.

Gemeinsam startete die Gruppe in einen abwechslungsreichen Vormittag, der von „Fitnessguru“ Toni Klein geleitet wurde. Unter dem Motto „Wer trainiert, lebt doppelt so viele Jahre gesund“ vermittelte Klein die Wichtigkeit regelmäßiger Bewegung für Körper und Geist, insbesondere im Alter. Themen wie Beweglichkeit, Schmerzfreiheit und Selbstständigkeit standen im Mittelpunkt, während gezieltes Krafttraining und ein bewusster Lebensstil als entscheidend für Fitness und Aktivität hervorgehoben wurden. Neben theoretischen Tipps gab es auch praktische Bewegungseinheiten, die den Teilnehmerinnen halfen, das Gelernte direkt anzuwenden. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at.

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Wichtige Themen für Bäuerinnen

Die Veranstaltung war ein Teil eines größeren Trends, der Bäuerinnen in den Fokus rückt. Im Rahmen der Initiative „Stalleinblicke“ werden Bäuerinnen-Organisationen und die Nachhaltige Tierhaltung Österreichs 2026 ihren Hofalltag auf der Social-Media-Plattform StadtLandTier präsentieren. Dieses Projekt zielt darauf ab, stereotype Bilder vom „typisch männlichen Betriebsleiter“ aufzubrechen und junge Frauen zu ermutigen, Verantwortung am Hof zu übernehmen. Die Beiträge sollen Fachwissen, Unternehmergeist und die Rolle der Bäuerinnen für Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung darstellen. Laut dem Gleichstellungsindex des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen zeigt sich jedoch ein langsamer Fortschritt: Der EU-Schnitt wird 2025 bei 63,4 Punkten liegen, während Österreich etwas über 61 Punkte erreicht. Trotz dieser Verbesserungen sehen bäuerliche Vertreterinnen weiterhin großen Handlungsbedarf. Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger fordert, Gender-Aspekte in agrarpolitische Entscheidungen zu integrieren, insbesondere bei Fördermodellen und Investitionsprogrammen. Mehr Informationen dazu finden Sie in einem Artikel auf bauernzeitung.at.

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Gesundheitsförderung für Bäuerinnen

Ein weiterer wichtiger Aspekt für Bäuerinnen ist die Gesundheitsversorgung. Anspruchsberechtigt für diverse Förderungen sind Landwirtinnen, Mitarbeitende Ehefrauen sowie eingetragene Lebenspartnerinnen von landwirtschaftlichen Unternehmern. Voraussetzung ist eine Versicherung bei der Landwirtschaftlichen Krankenkasse. Besonders während der Schwangerschaft gibt es spezielle Regelungen, die sicherstellen, dass gesundheitliche Beschwerden berücksichtigt werden. Ein ärztlicher Nachweis ist hierbei erforderlich. Diese Informationen sind entscheidend, um die Rechte und den Schutz von Frauen in der grünen Branche zu stärken. Weitere Details sind auf svlfg.de zu finden.

Insgesamt zeigt der Lungauer Bäuerinnentalk, wie wichtig es ist, Bäuerinnen eine Plattform zu bieten, um ihre Gesundheit und ihre Rolle in der Landwirtschaft zu stärken. Solche Initiativen fördern nicht nur das Bewusstsein für die eigene Gesundheit, sondern auch die gesellschaftliche Sichtbarkeit von Frauen in der Landwirtschaft.