Am 8. Februar 2026 fand in Unternberg die jährliche Arbeitssitzung der Lungauer Kapellmeister statt. Veranstaltet wurde das Treffen vom Lungauer Blasmusikverband (LBV), und anwesend waren nicht nur die Kapellmeister, sondern auch Vertreter des Musikum Tamsweg. Bezirkskapellmeister Günther Binggl begrüßte die Direktorin des Musikum Tamsweg, Barbara Brugger, sowie Lehrkräfte und Kapellmeister herzlich. Die Sitzung diente als Plattform, um über zentrale Themen wie Kapellmeisterausbildung, Fortbildungsveranstaltungen, Wettbewerbe und die Ausbildung des Nachwuchses zu diskutieren. Die Bedeutung dieser Themen für die Weiterentwicklung der Blasmusik in der Region kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Barbara Brugger informierte die Anwesenden über Neuigkeiten aus dem Musikum Tamsweg und betonte die wertvolle Zusammenarbeit mit dem LBV. Diese Partnerschaft ist entscheidend für die Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker, die für die Zukunft der Blasmusik im Lungau unerlässlich ist. Günther Binggl dankte den Kapellmeistern für ihre engagierte Arbeit und die kooperative Unterstützung des Musikum Tamsweg. Die Beziehung unter den Kapellmeistern wurde als wertschätzend und freundschaftlich beschrieben, was das Gemeinschaftsgefühl in der Region unterstreicht.

Einblick in die Aktivitäten des Musikum Tamsweg

Das Musikum im Lungau spielt eine zentrale Rolle in der musischen Ausbildung und Betreuung der jungen Talente. Mit 22 Pädagog:innen werden nahezu 600 Schüler:innen betreut, die ein breites Spektrum an Unterrichtsangeboten genießen. Dazu zählen nicht nur Instrumentalunterricht, sondern auch Gruppenstunden wie Musikkunde und Elementares Musizieren, was den kreativen Ausdruck und die Kommunikationsfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen fördert. Die Ausbildung beginnt bereits vor oder im Vorschulalter und orientiert sich an den individuellen Neigungen der Schüler:innen, basierend auf modernen pädagogischen Erkenntnissen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Für die jüngsten Musiker:innen im Alter von 4 bis 6 Jahren wird Elementares Musizieren angeboten. Zudem gibt es ein breites Angebot an ergänzenden Lehrveranstaltungen zur musikalischen Ausbildung, das das Zusammenspiel in verschiedenen Orchestern und Ensembles fördert. Hierzu zählen unter anderem Big Bands, Volksmusik-Ensembles, ein Schülerblasorchester und ein Streichorchester. Diese vielfältigen Angebote unterstützen die musikalische Ausbildung und bereichern das kulturelle Leben in der Region.

Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

Einige Kurzberichte von Bezirks-Jugendreferentin Christina Gell, Bezirksstabführer Hans Landschützer und Bezirksobmann Karl Macheiner gaben den Anwesenden Einblicke in die Aktivitäten des Verbandes und die laufenden Projekte. Solche Veranstaltungen sind nicht nur wichtig für den Austausch von Ideen und Erfahrungen, sondern auch für die Stärkung des Netzwerks innerhalb der Blasmusikgemeinschaft im Lungau.

Insgesamt zeigt die Sitzung, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen dem Lungauer Blasmusikverband und dem Musikum Tamsweg ist. Sie stellt sicher, dass die Tradition der Blasmusik in der Region lebendig bleibt und auch zukünftige Generationen für diese Kunstform begeistert werden. Das Engagement aller Beteiligten ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um die Blasmusik im Lungau weiterhin zu fördern und zu erhalten.

Für weitere Informationen über das Musikum Tamsweg und dessen Angebote besuchen Sie bitte die offizielle Webseite.

Die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Förderung junger Talente und die Sicherung des kulturellen Erbes wird in der heutigen Zeit immer deutlicher. Die Blasmusik hat im Lungau eine lange Tradition, und durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Kapellmeistern und dem Musikum Tamsweg wird sichergestellt, dass diese Tradition auch in Zukunft lebendig bleibt.