Am Ostermontag, dem 6. April 2026, wird in Wölting bei Tamsweg und St. Andrä im Lungau eine ganz besondere Tradition zum Leben erweckt: das alte bäuerliche Gesellschaftsspiel „Gones Rennen“. Die Veranstaltung beginnt um 13:30 Uhr, wie im Veranstaltungskalender der Salzburger Lungau GmbH zu finden ist. Dieses Spiel ist eine Art Fangenspiel und hat eine lange Tradition im Lungau, der besonders für seine alten Bräuche bekannt ist.

Das „Gones Rennen“ wird von Wolfgang Hojna-Leidolf, einem Regionaut, anschaulich beschrieben. Die Mitspieler stellen sich paarweise in einer Reihe auf, während ein Mann, der „Gones“, vorne steht. Dieser ruft: „Gones! Gones! Kikeriki! Das letzte Paarl her zu mi!“. Daraufhin sprintet das letzte Paar in der Reihe nach vorne und versucht, sich wieder zu vereinen, während der Gones versucht, das Mädchen zu fangen. Der Mann, der das Mädchen fängt, hat Glück, während der andere Mann der nächste Gones wird. Es ist wichtig zu betonen, dass es bei diesem Spiel keine Gewinner oder Verlierer gibt; vielmehr dient es als sportlicher Ausgleich und als Möglichkeit, nach den Osterfeiertagen wieder in Schwung zu kommen. Zudem bietet es den jungen Leuten eine Gelegenheit, sich kennenzulernen und Beziehungen zu knüpfen.

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Einzigartiger Brauch des Lungaus

Das „Gonesrennen“ ist ein einzigartiger Brauch, der heute nur noch in Wölting praktiziert wird, obwohl er früher im gesamten Lungau verbreitet war. Der Gones, der in diesem Spiel die Rolle des Spielverderbers spielt, sorgt für Spannung, indem er versucht, junge Paare auseinanderzubringen. Früher waren auch Verwandte eingeladen, und es fand ein gemeinsames Essen statt, bevor das Rennen begann. Diese Tradition stärkt die Gemeinschaft und fördert den Austausch zwischen den Generationen.

Der Lungau ist nicht nur für das „Gonesrennen“ bekannt, sondern auch für zahlreiche andere Frühlingsbräuche, die das Osterfest begleiten. Zu diesen Bräuchen gehören das Eierwerfen im Lungau und Flachgau sowie das Schwammbrennen in Unken. Ostern in Salzburg ist reich an Traditionen, und jeder Brauch erzählt seine eigene Geschichte. Das Osterei, das für Neubeginn und Auferstehung steht, wird in vielfältigen Färbetechniken gestaltet, und das Osternesterl, in dem Kinder nach süßen Überraschungen suchen, ist ein weiteres Highlight dieser festlichen Zeit.

Das Gonesrennen im Kontext

Das „Gonesrennen“ fügt sich nahtlos in die bunte Palette der Osterbräuche in Salzburg ein. Diese Bräuche, wie das traditionelle Osterfeuer, das in der Osternacht im Lungau abgebrannt wird, symbolisieren Licht und Neubeginn. Auch die Wache am Heiligen Grab und die Gebildbrote, die oft von Taufpaten geschenkt werden, sind tief verwurzelt in der Kultur dieser Region. So wird das „Gonesrennen“ nicht nur zu einem sportlichen Ereignis, sondern auch zu einem Ausdruck von Gemeinschaft und Tradition inmitten der frühlingshaften Feierlichkeiten.

Für weitere Informationen zu diesem spannenden Brauch und anderen Traditionen in Salzburg, besuchen Sie bitte die Quelle. Auch die zweite Quelle bietet interessante Einblicke in die Bräuche des Osterfestes. Weitere Details zu den Osterbräuchen finden Sie in der dritten Quelle.