Am 1. Fastensonntag, dem 22. Februar 2026, wird Andreas Holzner in der Pfarre Brixen im Thale zum Diakon geweiht. Die Feierlichkeiten beginnen um 14.30 Uhr und werden von Weihbischof Hansjörg Hofer geleitet. Diese Weihe ist ein bedeutender Schritt in Holzners geistlichem Werdegang, der im Jahr 1989 in Mittersill im Pinzgau das Licht der Welt erblickte und von Weihbischof Hofer, damals Pfarrer der Gemeinde, getauft wurde. Seine Reise zur Diakonweihe führte ihn über einige Stationen, darunter eine Zeit als Praktikant in der Pfarre Tamsweg, Seetal und Lessach von Spätsommer 2021 bis Spätsommer 2022.
Holzner hat nicht nur als Religionslehrer gearbeitet, sondern trat 2015 auch ins Priesterseminar ein. Sein Studium der Fachtheologie an der Universität Salzburg schloss er im Jahr 2023 ab. Derzeit absolviert er seine Praktikumszeit in der Pfarre Brixen im Thale und wird auch nach der Weihe dort tätig sein. Neben seinen Aufgaben in der Pfarre ist er Seelsorger für die Ministranten der Erzdiözese Salzburg, was seine enge Bindung zur Jugend und zur Gemeinde unterstreicht.
Die Rolle des Diakons
Die Weihe zum Diakon ist nicht nur ein feierlicher Akt, sondern auch ein bedeutender Auftrag. Weihbischof Hofer betont, dass Holzner sich um tätige Nächstenliebe bemühen wird. Zu den Aufgaben eines Diakons gehören das Taufen, Trauungen, Begräbnisse sowie die Verkündigung des Wortes Gottes und das Gebet für die Mitmenschen. Diese Aufgaben verdeutlichen die wichtige Rolle, die Diakone in der Kirche einnehmen, indem sie sowohl Gott als auch den Menschen dienen.
Tradition und Einladung
Die Diakonenweihe erfolgt durch die Handauflegung des Bischofs, eine Tradition, die bis in die Zeit der Apostel zurückreicht. Die Erzdiözese Salzburg lädt alle Interessierten zur Teilnahme an dieser Weiheliturgie ein. Medienvertreter sind ebenfalls zur Teilnahme eingeladen, wobei eine Anmeldung erbeten wird. Das Ereignis verspricht, ein wichtiger Moment für die Gemeinde und die gesamte Erzdiözese zu werden.
Die Weihe von Andreas Holzner ist ein weiterer Schritt in der Tradition der katholischen Kirche, die sich ständig weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Gläubigen anpasst. In einer Zeit, in der junge Menschen oft vom Glauben und von der Kirche entfremdet sind, ist Holzners Engagement ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft der religiösen Gemeinschaft.