Am 7. Februar 2026 haben sich die Straßen rund um St. Johann im Pongau in ein wahres Verkehrschaos verwandelt. Während in Wien, Niederösterreich, Teilen Deutschlands und Tschechiens die Ferien zu Ende gehen, beginnt in Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und Burgenland die Urlaubszeit. Dieses Aufeinandertreffen von Abreise- und Anreiseverkehr führt zu dichtem Verkehrsaufkommen und Staus auf den heimischen Straßen und Autobahnen.
Besonders betroffen sind die klassischen Reiserouten und die Nahbereiche von Skigebieten. Ein Unfall auf der deutschen A93 hat zu einem zehn Kilometer langen Rückstau auf der Tiroler Inntalautobahn (A12) bis Kirchbichl geführt. Im Zillertal staute sich der Verkehr zwischen Strass und Fügen in beiden Richtungen, was eine Blockabfertigung vor dem Brettfalltunnel notwendig machte. Auch die B179 Fernpassstraße war betroffen, ebenso wie zahlreiche weitere Verkehrshotspots in Tirol, darunter die Ötztalstraße, Eibergstraße, Kitzbühel, Seefelder Straße und Achenseestraße.
Verkehrsmeldungen für Tirol
Aktuelle Verkehrsmeldungen für den 28. August 2025 zeigen, dass der Stau auf der E532 B179 zwischen Fernpass und Lermoos einen Zeitverlust von 27 Minuten und eine Länge von 3.8 Kilometern mit sich brachte. Ein weiterer Stau auf der L223 zwischen Innstraße und A12 – Wattens verursachte einen Zeitverlust von 10 Minuten über eine Strecke von 0.6 Kilometern. Auch auf der B16 und B171 gab es kurze Staus mit ähnlichen Zeitverlusten.
Die Verkehrslage in Tirol bleibt angespannt. So ist auch der Verkehr auf der A12 E45 zwischen Kufstein-Süd und Kiefersfelden stockend, was einen Zeitverlust von 6 Minuten über eine Länge von 3.8 Kilometern bedeutet. Die Situation wird zusätzlich durch gesperrte Straßen und winterliche Straßenverhältnisse erschwert. Dazu zählen mehrere Abschnitte, bei denen die Straßen zwischen Diepolz und Wasserbehälter Knottenried sowie zwischen B19 und Oberstdorfer Straße nicht befahrbar sind.
Erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Winterferien
Die ADAC Stauprognose für das erste Februar-Wochenende zeigt ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Deutschland, was auf die Winterferien und einen verstärkten Ausflugsverkehr in die Wintersportgebiete zurückzuführen ist. Besonders viel Verkehr wird am Freitagnachmittag und Samstagvormittag erwartet, während der Rückreiseverkehr am Sonntagnachmittag ansteigt. Auch die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Italien könnten zu zusätzlichem Verkehrsaufkommen auf Zufahrtsrouten nach Norditalien führen.
Die Belastung der Fernstraßen, insbesondere in Österreich und der Schweiz, wird am Samstag und Sonntag am stärksten sein. Autofahrer sollten sich darauf einstellen, dass die Witterungsbedingungen durch Schneefälle und Glatteis die Verkehrssituation weiter verschärfen können. An den deutschen Grenzen sind zudem Grenzkontrollen zu erwarten, die Wartezeiten mit sich bringen können.
Für alle, die in höhere Lagen der Alpen reisen möchten, ist es ratsam, geeignete Winterausrüstung mitzunehmen. Nicht zuletzt sollte die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden, um im Notfall schnell reagieren zu können. Wer sich an die Verkehrsregeln hält, kann dazu beitragen, die Verkehrslage zu entspannen und die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.
Für weitere Informationen und aktuelle Meldungen zum Verkehrsgeschehen in Tirol und darüber hinaus, werfen Sie einen Blick auf die Krone oder die Staumelder-Karte.