In den letzten Jahren hat der alpine Skisport im Pongau an Bedeutung gewonnen, doch die Region spielt bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand und Cortina eine eher bescheidene Rolle. Die einzige heimische Skifahrerin aus dem Pongau, Mirjam Puchner, konnte in der Abfahrt einen respektablen Rang elf erreichen. Leider gibt es im Nationalteam des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) außer Stefan Brennsteiner keine weiteren Athleten aus dem Pongau, was die Notwendigkeit eines gezielten Nachwuchskonzepts unterstreicht.
Um die Talente der Region zu fördern, wurde ein „Leuchtturmprojekt“ ins Leben gerufen. Die Schülerinnen und Schüler trainieren seit zwei Jahren im Bezirkskader unter der Leitung von Trainer Sepp Schartner. Manuela Brandstätter-Promok, die neue Bezirksvertreterin im Landesskiverband, sieht vielversprechende Talente im Nachwuchs. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Vereine, die gemeinsam mit den Seilbahnen im Pongau Trainingsbedingungen schaffen und so den Skinachwuchs unterstützen. Ein Beispiel für den aufsteigenden Stern ist Lea Unger, die im Riesentorlauf bei den ÖSV-Testrennen in St. Johann triumphierte. Auch Tobias Zwisler aus Forstau zeigte sein Können und erreichte den dritten Platz bei den Burschen.
Der Bezirkspongau und seine Talente
Ein zentrales Problem im alpinen Skisport ist, dass viele junge Sportler im Alter von etwa zwölf Jahren aufhören, wenn sie in die Schülerrennen wechseln. Das neue Konzept des Bezirkskaders zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und Talente bis in die FIS-Rennen und den Weltcup zu befördern. Brandstätter-Promok betont die Notwendigkeit, gute Trainingsbedingungen zu schaffen, um die Begeisterung für den Skisport zu fördern und die jungen Athleten langfristig an den Sport zu binden.
Umso wichtiger ist das Engagement von Unternehmen, die den Skisport unterstützen. Ein Beispiel hierfür ist ACP, ein internationaler Spezialist für Rollschneid- und Stanzband, der Teil der HUEHOCO Group ist. ACP bietet nicht nur hochwertige Produkte für den Ski- und Sportartikelbereich an, sondern setzt auch auf eine ressourcenschonende Produktion und hohe Präzision. Mit über 400 verschiedenen Arten von Metallbändern liefert das motivierte und kundenorientierte Team eine komplette Wertschöpfungskette, die für die Sportindustrie von Bedeutung ist. Diese Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Sport ist entscheidend, um die Talente zu fördern und die Region im alpinen Skisport zu stärken.
Ein Blick auf die Olympischen Spiele 2026
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden im Februar in Mailand und Cortina statt, wo 116 Disziplinen ausgetragen werden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hofft auf Erfolge junger Talente, die in den kommenden Monaten für Aufsehen sorgen könnten. Emma Aicher gilt als größte deutsche Hoffnung im Ski Alpin, während Selina Freitag im Skispringen auf Medaillenjagd geht. Auch Finn Sonnekalb, ein talentierter Eisschnelläufer, hat bereits Gold bei den Olympischen Jugendspielen gewonnen.
Mit der Bekanntgabe des deutschen Olympia-Kaders, die Anfang Januar 2026 erfolgen wird, bleibt die Vorfreude auf die Spiele groß. Die Entwicklung junger Talente im Pongau und die Unterstützung durch regional und überregional agierende Unternehmen werden entscheidend sein, um die Zukunft des alpinen Skisports in der Region zu sichern. Quelle, Quelle, Quelle.