Im Dezember 2025 erstrahlte die Kaserne in St. Johann im Pongau im festlichen Glanz des „Adventzaubers“. Jedes Wochenende des Monats organisierten engagierte Soldaten einen Adventstand, der Bediensteten und deren Angehörigen eine besinnliche Atmosphäre bot. Die gesamte Organisation und Durchführung dieser Veranstaltungen geschah in der Freizeit und auf freiwilliger Basis. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Soldatinnen und Soldaten konnte ein beachtlicher Reinerlös von 4.100 Euro gesammelt werden. Diese Summe wurde sogleich an das Kinderhospiz Papageno Innergebirg gespendet, um dortige Projekte zu unterstützen.

Der Spendenscheck wurde von Bataillonskommandant Johannes Nussbaumer und Major David Kenzian übergeben, während die Vertreterinnen des Kinderhospiz, Sonja Wappel und Burgi Writzl, den Scheck mit großer Dankbarkeit entgegennahmen. Dieses Projekt steht exemplarisch für die Kameradschaft und das Verantwortungsbewusstsein, das in der Kaserne gelebt wird, und zeigt, wie soziale Verantwortung in der Gemeinschaft verwirklicht werden kann. Weitere Informationen zu den Aktivitäten des Kinderhospiz finden Sie auf der Webseite der Hospiz-Bewegung Salzburg.

Herausforderungen bei Spenden

In der heutigen Zeit sind elektronische Geldüberweisungen ein wichtiger Bestandteil des Spendenprozesses. Allerdings gibt es bei Spenden an die Hospiz-Bewegung Salzburg technische Herausforderungen. Der Wechsel zum System EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard) hat zu Irritationen und Fehlermeldungen geführt. Eine häufige Warnung im System besagt, dass IBAN und Kontoinhaber nicht übereinstimmen – ein Problem, das auch bei bereits gespeicherten Kontoverbindungen auftritt. Diese Unvereinbarkeit kann dazu führen, dass Fehlermeldungen angezeigt werden, die jedoch ignoriert werden können, da die Spenden dennoch sicher ankommen.

Die offizielle Bezeichnung des Vereins, „Hospiz-Bewegung Salzburg, Verein für Lebensbegleitung und Sterbebeistand“, ist für elektronische Überweisungen zu lang, was zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringt. Die maximale Zeichenanzahl für verschiedene Zahlungsarten scheint hier eine Hürde darzustellen. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Unterstützung durch die Bevölkerung für das Kinderhospiz unerlässlich.

Gesellschaftliche Verantwortung und Spendenaktionen

Die Initiative der Soldaten in St. Johann ist nicht die einzige dieser Art. Auch andere Organisationen und Institutionen zeigen sich engagiert. Beim Neujahrsempfang in Bad Frankenhausen am 21. Januar 2026 übergaben Oberstleutnant Gero Sojka und Oberstabsfeldwebel Maik Belletti einen Spendenscheck über 3.000 Euro an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr. Zudem fand ein Bücherbasar im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg statt, bei dem über 150 Mitarbeitende Bücher und Kekse kauften, um das Soldatenhilfswerk zu unterstützen.

Das Bewusstsein für soziale Verantwortung und Solidarität wird durch zahlreiche Spendenaktionen gestärkt. So sammelte der Weihnachtsmarkt des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums 2.000 Euro für das Soldatenhilfswerk, während auch die ZAW-Betreuungsstelle Darmstadt eine Tombola veranstaltete, die 1.200 Euro einbrachte. Solche Aktivitäten zeigen, wie wichtig es ist, in der Gemeinschaft aktiv zu sein und sich für die Unterstützung von bedürftigen Institutionen einzusetzen. Weitere Informationen zu aktuellen Spendenaktionen sind auf der Webseite des Soldatenhilfswerks zu finden.

Zusammenfassend zeigt die Initiative der Soldaten in St. Johann im Pongau, dass durch gemeinsames Engagement und soziale Verantwortung viel erreicht werden kann. Ihre Aktionen sind ein bedeutender Beitrag zur Unterstützung von Einrichtungen wie dem Kinderhospiz Papageno und verdeutlichen das hohe Maß an Solidarität innerhalb der Gemeinschaft.