Am 12. Februar 2026 fand in St. Johann im Pongau ein spannendes Eisspeedway-Rennen statt, das nicht nur actionreiche Wettkämpfe, sondern auch zahlreiche Emotionen und Geschichten zu bieten hatte. Christoph Kirchner, ein erfahrener Fahrer, der nach Jahren der Abwesenheit zurück im Eisspeedway-Sport ist, äußerte seine Aufregung vor seinem ersten ernsthaften Rennen seit langem. Er konnte sich an vergangene Einsätze erinnern, in denen er lediglich als Reservist agierte. Doch diesmal war alles anders: Nach dem ersten Lauf ließ die Anspannung nach, und er war in der Lage, sein Bestes zu geben, ohne unnötige Risiken einzugehen. Trotz eines unglücklichen Handicaps im Last-Chance-Heat, wo er 15 Meter zurückgestellt wurde, war Kirchner mit seiner Leistung zufrieden. Er erzielte in den Vorläufen sieben Punkte, was seine eigenen Erwartungen von fünf Punkten übertraf. Kirchner sieht die aktuelle Saison als Vorbereitung und plant, sich im nächsten Jahr für alle Prädikate anzumelden und mehr anzugreifen. Er hofft auf weitere Einsätze und glaubt, die nötigen Leistungen gezeigt zu haben.
Die Veranstaltung in St. Johann zog fast 6.000 Fans an und fand unter Flutlicht auf der schnellsten Eisspeedwaybahn der Welt statt. Das internationale Starterfeld war stark besetzt, darunter auch vier deutsche Piloten in der Rookie-Klasse. Franz Zorn aus Saalfelden war der große Gewinner des Tages, der mit vier Laufsiegen in den Vorläufen und einem Sieg im Finale auf sich aufmerksam machte. Zorn, der die Saison 2025 verletzungsbedingt ausgelassen hatte, präsentierte sich in Topform und zog zusammen mit Hans Weber direkt ins A-Finale ein. Währenddessen mussten Christoph Kirchner, Harald Simon, Andrej Divis und Luca Bauer ins B-Finale, wo Simon sich letztendlich durchsetzen konnte. Kirchners Team, unterstützt von einem neuen Mechaniker unter Anleitung seines Bruders, trug zu einer soliden Leistung bei, auch wenn er die Qualifikation für das Tagesfinale verpasste.
Rookie-Rennen und Technische Herausforderungen
Die Rookie-Rennen waren ebenfalls spannend, und hier gewannen Marc Geyer und Bernhard Sanftl jeweils zwei Läufe. Geyer setzte sich knapp vor Sanftl durch, während Tom Weidinger und Simon Mayer die Plätze drei und vier belegten. Technische Probleme begleiteten auch die Teilnehmer im Last-Chance-Heat, wo Jasper Iwema zunächst mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, jedoch mit Unterstützung von Harald Simon ins Rennen zurückkehren konnte. Zorn dominierte das Finale souverän und schloss seine Rückkehr in den Eisspeedway mit einem beeindruckenden Sieg ab. Ein Dreikampf zwischen Weber, Hutla und Iwema sorgte für zusätzliche Spannung, wobei Hutla letztendlich Rang zwei belegte.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Kirchners Rückkehr in den Eisspeedway-Sport und die Auftritte der jungen Talente zeigen die lebendige und dynamische Entwicklung dieser Sportart in Deutschland und Österreich. Während Kirchner mit seinen sieben Punkten zufrieden war und auf einen Einsatz in Inzell hofft, wird die Eisspeedway-Saison weiterhin von spannenden Rennen und talentierten Fahrern geprägt sein. Die kommende Langbahn-Weltmeisterschaft, die am 24. August 2023 in Scheeßel stattfinden wird, könnte für einige der Fahrer, wie Martin Smolinski und Lukas Fienhage, eine weitere Chance bieten, sich auf internationaler Ebene zu beweisen. Der Eichenring in Scheeßel, der an der A1 zwischen Hamburg und Bremen liegt, bietet nicht nur eine großartige Kulisse für das Rennen, sondern auch eine Gelegenheit für die Zuschauer, die Annehmlichkeiten der Umgebung zu genießen.
Insgesamt war das Eisspeedway-Rennen in St. Johann ein voller Erfolg, das nicht nur die Rückkehr von Kirchner feierte, sondern auch die Talente der neuen Generation in den Vordergrund rückt. Mit der Aussicht auf weitere spannende Rennen in der Saison bleibt abzuwarten, wie sich die Fahrer entwickeln und welche Geschichten die nächsten Wettbewerbe bereithalten werden. Für weitere Informationen zu diesem aufregenden Sport und dessen kommenden Events, besuchen Sie bitte die entsprechenden Websites, wie Speedweek und Aktivnews.