Nach dem Bundesliga-Restart am vergangenen Wochenende musste der FC Red Bull Salzburg eine unerwartete 0:2-Niederlage gegen die Wiener Austria hinnehmen. Trotz der Niederlage bleibt das Team von Trainer Thomas Letsch jedoch an der Tabellenspitze. Die Enttäuschung über die gezeigte Leistung war sowohl bei Letsch als auch beim Kapitän Mads Bidstrup spürbar. Bidstrup kritisierte die Spielgeschwindigkeit und forderte mehr Schärfe im Spiel, während Letsch die Mannschaft als „ein bisschen behäbig“ bezeichnete und eine klare Ansprache nach dem Spiel anmerkte. Besonders schmerzlich ist der Abgang von Petar Ratkov, der für 13 Millionen Euro zu Lazio Rom wechselte und dessen fehlender Ersatz die Mannschaft vor große Herausforderungen stellt. Letsch sprach von einer „gemeinsamen“ Entscheidung bezüglich Ratkovs Transfer und der Schwierigkeit, im Winter einen adäquaten Ersatz zu finden.
Salzburg hatte in der Vergangenheit großen Erfolg gegen die Wiener Austria, die letzte Heimniederlage datiert sogar aus September 2014. Am ersten Spieltag des Bundesliga-Frühjahrs zeigte sich das Team jedoch nicht in der gewohnten Form. Trotz eines Ballbesitzes von 71 Prozent und zahlreichen Abschlüssen blieb Salzburg über 90 Minuten ungefährlich. Die Austria, die stark verteidigte, nutzte dagegen zwei ihrer Chancen konsequent aus. Letsch und sein Trainerteam werden nun die Gründe für die schwache Vorstellung analysieren, insbesondere im Vergleich zu den guten Leistungen in der Europa League und dem ÖFB-Cup während der Wintervorbereitung.
Ein Blick auf die kommenden Herausforderungen
Die nächste Partie für die Salzburger ist gegen den Abstiegskandidaten GAK, gefolgt von einem Auswärtsspiel gegen den LASK. Trainer Letsch hat bereits betont, dass das Team in jedem Spiel liefern muss, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Die aktuelle Situation erinnert an die Herausforderungen, mit denen andere Trainer in der Bundesliga konfrontiert waren. In der Saison 2025/2026 mussten bereits mehrere Cheftrainer ihren Platz räumen, oft aufgrund von sportlichen Talfahrten und verpassten Erwartungen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass auch die Salzburger sich jetzt in einer ähnlichen Situation befinden, in der jeder Punkt entscheidend sein kann.
Die kommenden Spiele werden entscheidend dafür sein, ob Salzburg die hohe Messlatte für die Saison halten kann. Die Spieler sind gefordert, die Kritik ernst zu nehmen und ihre Leistung zu verbessern. Die Schärfe und Galligkeit im Zweikampf, die Letsch vermisst hat, müssen wieder Einzug halten, um die nächsten Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
Für weiterführende Informationen zu den Herausforderungen in der Bundesliga, können Sie einen Blick auf die Quelle 1 werfen. Für Informationen über die vergangene Saison und Trainerwechsel, besuchen Sie Quelle 2 und Quelle 3.