Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Salzburg bleibt angespannt. Ende Januar waren über 15.000 Salzburger arbeitslos gemeldet, was einer Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent entspricht. Damit hat Salzburg die zweitniedrigste Arbeitslosenquote in Österreich, nur Tirol liegt mit 4,9 Prozent noch darunter. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um drei Prozent gestiegen. Besonders betroffen sind Frauen, deren Arbeitslosigkeit stärker ansteigt als die der Männer. Während in den Regionen Pongau, Tennengau und Pinzgau ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen ist, melden die Stadt Salzburg und Salzburg-Umgebung die höchsten Zuwächse. In der Stadt Salzburg stieg die Zahl der Arbeitslosen um 4,9 Prozent und in Salzburg-Umgebung sogar um 6,4 Prozent. Der Fachkräftemangel bleibt eine große Herausforderung, insbesondere in der Gastronomie und Hotellerie. Betriebe müssen attraktiv bleiben, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, was die Notwendigkeit von Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie flexible Arbeitszeitmodelle und eine positive Arbeitskultur unterstreicht. Julia Kröll wurde als neue Landesgeschäftsführerin des AMS Salzburg bestellt, um die Situation aktiv anzugehen. Mehr Informationen finden Sie in einem Artikel auf Gastroportal.
Allerdings zeigen die neuesten Statistiken, dass die Arbeitslosenquote in Salzburg mittlerweile auf 6,1 Prozent gestiegen ist, was einem Anstieg um 4,6 Prozent entspricht. Aktuell sind insgesamt 27.000 Personen in Salzburg arbeitslos gemeldet, was einen Anstieg von 1.200 Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Besonders betroffen sind junge Menschen unter 25 Jahren, und die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat ebenfalls zugenommen. Wirtschaftliche Unsicherheiten und saisonale Faktoren werden als Gründe für diesen Anstieg angeführt. Weitere Details über die aktuelle Lage finden Sie auf ORF Salzburg.
Einblicke in den österreichischen Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosigkeit in Österreich kann auf verschiedene Arten gemessen werden. Nach nationaler Definition werden die Arbeitslosen als Personen gezählt, die beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkt sind. Im Jahr 2023 gab es durchschnittlich rund 271.000 Arbeitslose, was einen Anstieg von circa 263.000 im Vorjahr darstellt. International betrachtet, waren etwa 241.000 Personen nach ILO-Standards im Jahr 2023 erwerbslos, was ebenfalls einen Anstieg von ungefähr 221.000 im Vorjahr darstellt. Die Arbeitslosenquote liegt nach nationaler Definition bei 6,4 Prozent und nach internationaler bei 5,1 Prozent. Besonders hoch ist die Arbeitslosenquote in Wien im Bundesländervergleich. Im EU-Vergleich befindet sich Österreich im Mittelfeld. Prognosen für 2025 deuten auf einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 6,5 bis 6,7 Prozent hin. Weitere Informationen finden Sie auf Statista.