Kerim Alajbegovic, ein 18-jähriger Offensivspieler, sorgt derzeit für Aufsehen in der Fußballwelt. Der talentierte Kicker spielt für RB Salzburg, nachdem er im Sommer von Bayer 04 Leverkusen gewechselt ist. Der Wechsel erfolgte für eine Ablöse von etwa zwei Millionen Euro, und Alajbegovic unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Bayer Leverkusen hat sich jedoch eine Rückkaufoption für rund sechs Millionen Euro gesichert, die sie im kommenden Sommer nutzen wollen, um Alajbegovic zurückzuholen. Dies zeigt das Vertrauen, das der Klub in seine Entwicklung hat, wie Sportgeschäftsführer Simon Rolfes betont hat.
Alajbegovic, der seine Karriere beim 1. FC Köln begann und 2021 zu Bayer 04 Leverkusen wechselte, gilt als eines der vielversprechendsten Talente seiner Altersklasse. Bereits mit 14 Jahren spielte er für die U17 von Bayer und trainierte mit 17 Jahren regelmäßig mit den Profis. In der U19 erzielte er in 32 Partien beeindruckende 16 Tore und gab 12 Vorlagen. In der Saison 2024/25 wurde er mehrmals für den Spieltagskader nominiert, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Aufblühen in Salzburg
Unter Trainer Thomas Letsch hat Alajbegovic schnell einen Platz in der Startelf von RB Salzburg gefunden. In seinen bisherigen 30 Pflichtspielen erzielte er zehn Tore und bereitete zwei weitere vor. Besonders seine starken Leistungen auf internationaler Bühne, wie etwa beim 2:3 gegen Aston Villa und dem 3:1-Sieg gegen den FC Basel, haben ihn ins Rampenlicht gerückt. Sein Debüt für die bosnische A-Nationalmannschaft feierte er im September unter Trainer Sergej Barbarez, was seine wachsende Bedeutung im internationalen Fußball unterstreicht.
Nach seinem Wechsel äußerte Alajbegovic seine Freude über die neue Herausforderung in Salzburg und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Er strebt an, auf internationalem Niveau erfolgreich zu sein und die Meisterschaft zu gewinnen. Rouven Schröder, der Sportchef von Salzburg, lobte Alajbegovic für seine kreativen und torgefährlichen Fähigkeiten und sieht großes Potenzial in dem jungen Spieler.
Ein Blick auf die Talententwicklung im deutschen Fußball
Die Entwicklung von Talenten wie Alajbegovic ist kein Zufall, sondern Teil eines größeren Trends im deutschen Fußball. Um die Zahl selbst ausgebildeter Lizenzspieler zu erhöhen, wird die Talententwicklung in den Leistungszentren gestärkt. Ab dem 1. Februar 2025 treten neue Regelungen in Kraft, die von 58 Klubs unterzeichnet wurden. Ziel ist es, dass junge Spieler in den Altersklassen U 12 bis U 15 länger in den Leistungszentren bleiben und dort ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. Studien zeigen, dass eine längere Verweildauer die Entwicklung junger Spieler positiv beeinflusst und die Wahrscheinlichkeit erhöht, als Lizenzspieler im Profifußball erfolgreich zu sein.
Die gesamte deutsche Fußballlandschaft profitiert von dieser Maßnahme. Andreas Rettig, Geschäftsführer Sport der DFB GmbH & Co. KG, betont die Wichtigkeit der Entwicklung eigener Jugendspieler, während DFL-Geschäftsführer Marc Lenz die Vereinbarung als starkes Zeichen zur Förderung der Nachwuchsarbeit und langfristigen Spielerausbildung beschreibt. In diesem Kontext ist Alajbegovic ein Beispiel für die Erfolge dieser Strategie.
Für mehr Informationen über Alajbegovic und seine Karriere, können Sie den Artikel auf RP Online lesen. Weitere Details zu den Entwicklungen im deutschen Fußball finden Sie auch auf Transfermarkt und DFB.de.