In Hallein bei Salzburg hat sich ein Unternehmen etabliert, das als Vorreiter in der Welt der nachhaltigen Reinigungsmittel gilt: Werner & Mertz. Seit 1953 ist das Unternehmen am Standort Hallein aktiv und hat sich im Laufe der Jahrzehnte einen Namen gemacht. Es gehört zur international agierenden Werner & Mertz Gruppe und ist bekannt für seine ganzheitlich-nachhaltige Firmenphilosophie. Rund 200 Mitarbeitende arbeiten am EMAS-zertifizierten Standort und entwickeln innovative Produkte, die weltweit unter den Marken Frosch, Erdal und Green Care Professional vertrieben werden. Besonders hervorzuheben ist, dass Werner & Mertz den prestigeträchtigen WorldStar Packaging Award erhalten hat, was die Innovationskraft des Unternehmens unterstreicht. Weitere Informationen finden Sie in einem ausführlichen Artikel hier.

Ein entscheidender Aspekt der Nachhaltigkeit bei Werner & Mertz ist der Einsatz von umweltverträglichen und biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen in ihren Reinigungsmitteln. Innovative und recyclingfähige Verpackungen fördern eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und tragen zur Reduktion von Plastikmüll bei. In den letzten 30 Jahren hat sich die Marke Green Care Professional als Synonym für nachhaltige Reinigung etabliert. Die Gruppe kann zudem die meisten Cradle to Cradle®-zertifizierten Produkte in der Branche vorweisen. Neben den bereits erwähnten Auszeichnungen erhielt das Unternehmen auch den Deutschen Umweltpreis für Reinhard Schneider sowie den Deutschen Verpackungspreis für den ersten vollständig recyclebaren Monomaterial-Beutel. Weitere Details zur Nachhaltigkeitsstrategie sind hier zu finden.

Innovationen und Herausforderungen in der Reinigungsbranche

Die Innovationskraft von Werner & Mertz steht in direkter Verbindung zu den Herausforderungen, die die Branche bewältigen muss. Mit der ab 2024 in Kraft tretenden ESPR-Verordnung (Ecodesign for Sustainable Products Regulation) werden Richtlinien eingeführt, die nicht nur energieverbrauchende Produkte, sondern auch Reinigungsmittel und Chemikalien in den Fokus rücken. Diese Verordnung fordert von Herstellern die Minimierung kritischer Chemikalien, einen geringen Ressourcenverbrauch bei der Herstellung sowie die Verwendung von recyclebaren Verpackungen. Die genauen Vorgaben sind zwar noch nicht festgelegt, doch es ist abzusehen, dass der Druck auf Hersteller wie Werner & Mertz steigen wird, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und anzubieten.

Ein weiterer Schritt in Richtung Transparenz ist die Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP), die für 2026 geplant ist. Dieser Pass soll Informationen über Inhaltsstoffe, Nachhaltigkeitskennzahlen und Recyclinghinweise bieten und könnte für Reinigungsmittel bis 2030 verpflichtend werden. Während Gebäudereiniger nicht zur Prüfung ihrer Reinigungsmittel verpflichtet sind, liegt die Verantwortung dafür bei den Herstellern. Somit wird deutlich, dass Unternehmen wie Werner & Mertz nicht nur als Vorreiter agieren, sondern auch eine Schlüsselrolle dabei spielen, wie die gesamte Branche in Zukunft nachhaltig gestaltet werden kann. Weitere Informationen zur ESPR-Verordnung finden Sie hier.