Am 4. Februar 2026 fand am Dürnberg bei den Zinkenliften ein spannender Schulprojekttag statt, der sich ganz der Sicherheit auf den Pisten widmete. Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, praxisnah zu lernen, wie man sicher auf der Piste und am Berg unterwegs ist. Unter dem Motto „no risk but fun“ wurden zahlreiche Aktivitäten angeboten, die nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam waren.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern realisiert, darunter die Bergrettung, die Suchhundestaffel des Roten Kreuzes, die Stadtpolizei Hallein, Sicherheitsexperten der AUVA, die Gesellschaft für Vorsorgemedizin (Avos) und die Kinderchirurgie des Salzburger Landesklinikums. Ein Erlebnisparcours mit mehreren Stationen wurde aufgebaut, um Sicherheit und Eigenverantwortung zu vermitteln. Die Kinder lernten, wie wichtig ein Warm-up ist und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen im Notfall ergriffen werden sollten.
Wichtige Sicherheitsaspekte im Wintersport
Experten von Avos zeigten den jungen Skifahrern, wie sie Muskeln, Gelenke und Sehnen optimal aufwärmen können. Zudem wurden die grundlegenden Pistenregeln und Verhaltensrichtlinien vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die häufigsten Verletzungen im Wintersport, wie Knochenbrüche und Prellungen, und lernten, wie man Erste-Hilfe-Maßnahmen anwendet. Besonders wertvoll war die Demonstration der Bergrettung Hallein, die den Umgang mit dem Lawinenpiepser und das Sondieren nach vermissten Personen erklärte.
Zusätzlich zeigten die Lawinenhunde des Roten Kreuzes ihre beeindruckenden Fähigkeiten. Ein Sicherheitsquiz und die Praxisstation der AUVA boten den Kindern die Möglichkeit, ihr neu erlerntes Wissen direkt anzuwenden. Die Stadtpolizei Hallein stellte eine Highspeed-Teststrecke zur Verfügung, auf der die Schülerinnen und Schüler Geschwindigkeiten auf Eis und Schnee erleben konnten. Diese Aktivitäten sind besonders wichtig, denn der erste Schnee lädt zwar zu Wintersport und Spaziergängen ein, birgt jedoch auch Gefahren.
Erste Hilfe und Prävention
Wie Marion Schmidt, Sachgebietsleiterin Bildung der Johanniter in Bayerisch Schwaben, betont, sind Erste-Hilfe-Kenntnisse unerlässlich, insbesondere im Wintersport. Häufige Verletzungen wie Stauchungen, Zerrungen oder sogar Kopfverletzungen können auch ungeübte Sportler treffen. Es empfiehlt sich, immer einen Helm und Protektoren zu tragen, auf die eigene Fitness zu achten und regelmäßige Pausen einzulegen. Vor der Wintersaison sollte zudem ein Sicherheitscheck der Ausrüstung durchgeführt werden.
Im Falle eines Sturzes ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und zu prüfen, ob das Opfer ansprechbar ist. Der Notruf sollte nur dann gewählt werden, wenn man sich einen Überblick über den Zustand des Unfallopfers verschafft hat. Sichtbare Verletzungen sollten erkannt und Erste-Hilfe-Maßnahmen parallel zum Notruf eingeleitet werden. Bei Atemstillstand ist sofortige Herzdruckmassage erforderlich. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Überlebenschancen des Verletzten zu erhöhen und ernsthafte Folgen zu vermeiden, wie sie auch in den Empfehlungen der Malteser beschrieben werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Schulprojekttag am Dürnberg nicht nur eine lehrreiche Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler war, sondern auch dazu beiträgt, das Bewusstsein für Sicherheit im Wintersport zu stärken. Ein gut informierter und vorbereiteter Wintersportler kann nicht nur sich selbst, sondern auch andere schützen. Für weitere Informationen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Wintersportverletzungen und Stürzen, lohnt sich ein Blick in die detaillierten Ratschläge der Johanniter.
Für mehr Informationen zu den Sicherheitsmaßnahmen im Wintersport besuchen Sie bitte die Originalquelle. Weitere Tipps finden Sie auch unter den Empfehlungen der Johanniter und den Maltesern.