In Hallein hat das Jugendrotkreuz Salzburg am 5. März 2026 einen bemerkenswerten Schritt zur Förderung von Lesekompetenz unternommen. In einer feierlichen Ausbildung wurden 44 neue Lesepatinnen und Lesepaten ausgebildet, die nun bereit sind, Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen. Diese neue Gruppe von Freiwilligen wird in verschiedenen Bildungseinrichtungen im gesamten Bundesland Salzburg aktiv sein.
Die Ausbildung der Lesepatinnen und Lesepaten beinhaltete nicht nur organisatorische und schulrechtliche Grundlagen, sondern auch praxisnahe Impulse für den Schulalltag. Ihr Ziel ist es, die Lesekompetenz der Kinder durch individuelle Betreuung und motivierende Begleitung zu verbessern. Mit mittlerweile rund 670 Freiwilligen, die vor allem an Volksschulen tätig sind, zeigt das Lesepatinnen- und Lesepaten-Projekt, wie wichtig und effektiv solche Initiativen sind. Aktuell sind etwa 600 dieser ehrenamtlichen Helfer im Einsatz, und das Jugendrotkreuz plant bereits weitere Ausbildungsmöglichkeiten für interessierte Freiwillige. Wer mehr erfahren oder sich anmelden möchte, kann dies unter lesepaten@s.roteskreuz.at tun.
Leseförderung als gesamtgesellschaftlicher Auftrag
Lesen ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches und selbstständiges Lernen. Eine ausgeprägte Lesekompetenz verbessert nicht nur die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, sondern trägt auch dazu bei, soziale Unterschiede in der Bildung zu verringern. Oft werden diese Unterschiede von Generation zu Generation weitergegeben, und genau hier setzt das Jugendrotkreuz an. Es engagiert sich für Chancengerechtigkeit, insbesondere in Bereichen, wo Unterstützung dringend benötigt wird.
Die Leseförderung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Pädagog:innen der Bildungseinrichtungen und beginnt meist in der frühen Kindheit. Dabei wird der Fokus nicht nur auf dem Lernen selbst, sondern auch auf der Freude am Lesen gelegt. Freiwillige Mitarbeiter:innen des Jugendrotkreuzes unterstützen Kinder und Jugendliche in diesem Prozess und fördern generationsübergreifende Begegnungen.
Ein Blick in die Zukunft
Das Projekt der Lesepatinnen und Lesepaten ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Bildung als gesamtgesellschaftlicher Auftrag betrachtet werden kann. Es zeigt, wie wichtig es ist, dass Freiwillige sich für die Leseförderung einsetzen und damit einen großen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen leisten. Bildung ist kein Privileg, sondern ein Recht, und durch solche Initiativen wird sichergestellt, dass alle Kinder die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten zu entfalten.
In einer Welt, in der Lesen mehr ist als nur ein Schulfach, sondern auch Schlüssel zu vielen Türen im Leben, ist es unerlässlich, dass wir gemeinsam an der Leseförderung arbeiten. Diese Initiativen sind nicht nur wichtig für die individuelle Entwicklung der Kinder, sondern stärken auch die gesamte Gesellschaft. Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Initiativen des Jugendrotkreuzes finden Sie auf der offiziellen Webseite des Jugendrotkreuzes Salzburg hier.