Im malerischen Bad Gastein ist die Faszination für Sagen und Mythen allgegenwärtig. Am kommenden Sonntag, dem 21. Februar 2026, wird die dramatische Sage „Der Strochner Altar“ im Fernsehen auf ORF 2 um 17.55 Uhr ausgestrahlt. Diese Sage, die aus dem Mittelalter stammt, erzählt von Liebe, Eifersucht und Tod und beleuchtet die Schicksale der Familien Strochner und Weitmoser im Gasteiner Tal, die durch Gold zu Reichtum kamen. Im Zentrum der Geschichte stehen Christoph Weitmoser und Hans Strochner, die beide in die schöne Edelinde verliebt sind. Doch das Drama endet tragisch mit dem Tod der jungen Frau. Überraschenderweise erwacht Edelinde jedoch zum Leben und gebärt ein Kind, was die Erzählung in ein mystisches Licht taucht.
Max Müller, der als Sagenjäger bekannt ist, macht sich auf die Spurensuche dieser Geschichte. Dabei trifft er auf verschiedene interessante Persönlichkeiten, darunter Burgführer Josef Gruber, die Bergretterin und Hundetrainerin Cornelia Pfund-Stockinger sowie Historiker Horst Wierer. Auch die Salzburger Frauenärztin Gunda Schulz-Greinwald hat eine überraschende Erklärung zu den Geschehnissen und trägt zur Aufklärung der Sage bei. Für weitere Details zu dieser spannenden Geschichte lohnt sich ein Blick in den Artikel auf sn.at.
Sagenreiche Region Gastein
Gastein ist nicht nur für seine atemberaubenden Landschaften bekannt, sondern auch für seine reiche Sagenwelt. Viele Geschichten wurden mündlich überliefert oder aufgezeichnet, und sie spiegeln das Geheimnisvolle und Unerklärliche wider. Besonders bekannt sind die Sagen von der „Weitmoserin“ und der „Entdeckung der Heilquellen“. Auf dem Sagenweg Klammstein können Wanderer die bekanntesten Gasteiner Sagen hautnah erleben. Der Weg führt von Unterberg nach Klammstein und endet am Gasthof „Burgblick“ sowie der historischen Burg Klammstein, die von Herrn Ferner wieder aufgebaut wurde.
Zu den faszinierendsten Sagen gehört die des „Strochner Altars“, die von der Wiederbelebung einer Frau in der Gruft des Altars erzählt. Diese und weitere Sagen wurden von Sebastian Hinterseer in „Gasteiner Sagenschatz“ zusammengefasst und sind ein wichtiger Bestandteil der lokalen Kultur. Die Sagen reflektieren nicht nur die Geschichte der Region, sondern auch deren Mythen und Legenden. Wer mehr über diese Geschichten erfahren möchte, kann dies auf gastein-im-bild.info nachlesen.
Erlebnisreicher Sagenwanderweg
Um die Sagen Gasteins hautnah zu erleben, bietet sich der Sagenwanderweg an, der von Unterberg startet und hinter dem Haslinggut entlangführt. Informative Tafeln entlang des Weges erläutern die verschiedenen Sagen und Erzählungen. Die Strecke ist leicht begehbar und eignet sich für alle Altersgruppen. Pausenorte wie der Unterbergerwirt und der Gasthof Burgblick laden zum Verweilen ein.
Die Tour hat eine Länge von 2,6 km, ist sehr leicht zu bewältigen und dauert etwa eine Stunde. Die Höhenmeter betragen 102 m, wobei der höchste Punkt bei 901 m und der tiefste Punkt bei 799 m liegt. Dieser Sagenwanderweg verbindet Wissen, Natur und Unterhaltung und ist ein idealer Ausflug für die ganze Familie. Weitere Informationen dazu finden Sie auf gasteiner.at.