Bad Gastein, ein charmantes Alpenstädtchen, wird bald zum Schauplatz eines aufregenden neuen Spielfilms. „Das geheime Stockwerk“ feiert am 12. März 2026 seinen Kinostart und hat bereits jetzt für Aufsehen gesorgt. Gedreht in dieser malerischen Kulisse, zieht der Film nicht nur Filmfans, sondern auch zahlreiche Schaulustige an, die die Dreharbeiten miterlebten. Besonders die Atmosphäre des Ortes und das Talent der jungen Schauspieler werden in den Vordergrund gerückt. Maximilian Reinwald, bekannt aus „Der Fuchs“, und Ben Winkler, der durch „Rickerl“ Berühmtheit erlangte, übernehmen dabei die Hauptrollen. Quelle

Im Mittelpunkt der Handlung steht der zwölfjährige Karli, gespielt von Silas John, dessen Eltern ein ehemaliges Grandhotel renovieren. Diese Renovierungsarbeiten ziehen sich über die Sommerferien und bieten Karli die Gelegenheit, einen geheimnisvollen alten Fahrstuhl zu entdecken, der ihn in das Jahr 1938 bringt. Dort begegnet er dem jüdischen Mädchen Hannah (Annika Benzin) und dem Schuhputzer Georg (Maximilian Reinwald). Die Geschichte entfaltet sich, als Georg fälschlicherweise des Diebstahls beschuldigt wird. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden versucht Karli, Georg zu helfen und den wahren Täter zu finden. Dabei stoßen sie auf seltsame Ereignisse im Hotel und decken ein großes Geheimnis hinter der Hotelfassade auf. Quelle

Ein pädagogischer Zugang zur Geschichte

Der Film verfolgt ein besonderes Ziel: Er bietet einen kindgerechten Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus und regt zur Auseinandersetzung mit der deutsch-österreichischen Vergangenheit an. Diese Thematik ist äußerst relevant, insbesondere in einer Zeit, in der Erinnerungskultur und Zivilcourage mehr denn je gefordert sind. Die Verbindung von Unterhaltung und Bildung wird hier auf eine eindringliche Weise veranschaulicht.

Die Besetzung des Films ist beeindruckend und umfasst zahlreiche talentierte Schauspieler, darunter Marie Jung, Tobias Resch und Oliver Rosskopf. „Das geheime Stockwerk“ wurde bereits bei internationalen Filmfestivals ausgezeichnet, darunter als bester Film beim Giffoni Film Festival 2025 und beim Zlín International Film Festival for Children and Youth 2025. Solche Anerkennungen zeigen, dass der Film nicht nur unterhalten, sondern auch wichtige Themen behandeln möchte. Quelle

Reflexion über Zivilcourage und Erinnerungskultur

Die Themen Zivilcourage und Widerstand gegen das NS-Regime sind nicht nur im Film präsent, sondern auch in zahlreichen Bildungsressourcen verankert. Ein Beispiel ist der Film „Ein stummer Hund will ich nicht sein!“, der sich mit Mut, Verantwortung und Vergebung im Kontext des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Diese Bildungsangebote bieten Anregungen zur Diskussion und Reflexion im Unterricht und ermutigen die junge Generation, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Quelle

Insgesamt zeigt sich, dass „Das geheime Stockwerk“ nicht nur ein spannender Film für Kinder ist, sondern auch ein wertvolles Werkzeug, um wichtige gesellschaftliche Themen in den Fokus zu rücken. Der Film lädt dazu ein, über die Vergangenheit nachzudenken und die Bedeutung von Zivilcourage und Verantwortung im Hier und Jetzt zu reflektieren.