Heute ist der 9.03.2026 und die elektronischen Klänge, die unsere Videospielabenteuer untermalen, sind nicht nur im Bereich der Unterhaltung ein heißes Thema. Sie finden sich auch in der aktuellen Diskussion über Hard Techno und den #metoo-Moment in der Szene. So berichten wir, dass Hard Techno an Popularität gewonnen hat, insbesondere seit der Pandemie. Die Themen, die diese Woche die Runde machen, sind vielschichtig und reichen von neuen Veröffentlichungen bis hin zu ernsthaften Vorwürfen innerhalb der Szene.

Ein prominentes Beispiel für die Integration elektronischer Musik in Videospiele sind Titel wie GTA V, Cyberpunk 2077 und Watch Dogs 2. Auch die Neuigkeiten von Nine Inch Nails (NIN) und die Ankündigung eines Kammerkonzerts von Squarepusher sorgen für Aufregung. Trent Reznor hat zudem überraschend die Veröffentlichung seines neuen Werkes Divergence angekündigt, was die Erwartungen der Fans in die Höhe treibt. Währenddessen feiert Ummz Ummz jeden zweiten Montag im Monat eine musikalische Vielfalt aus Techno, House und anderen Genres.

Vorwürfe und Reaktionen in der Hard Techno-Szene

Inmitten dieser aufregenden Entwicklungen hat jedoch ein Ex-Mitarbeiter einer französischen DJ-Agentur, bekannt als bradnolimit, schwere Vorwürfe gegen mehrere Hardtechno-DJs erhoben. Diese Anschuldigungen, die auf Instagram veröffentlicht wurden, sind oft vage und schwer überprüfbar. So wurden Screenshots mutmaßlich betroffener Frauen geteilt, was die Diskussion über Sexismus und Machtstrukturen in der Clubkultur neu entfacht hat. Tagesschau berichtet von den Auswirkungen dieser Vorwürfe, die selbst prominente DJs betroffen haben.

DJs wie Fantasm und Shlømo haben sich zu den Vorwürfen geäußert. Während Fantasm die Anschuldigungen bestreitet und von einer Ablenkung von echten Opfern spricht, kündigte Shlømo rechtliche Schritte gegen bradnolimit an. Die Agentur Steer Management, aus der dieser Ex-Mitarbeiter ausstieg, hat angekündigt, die Vorwürfe ernst zu nehmen und zu überprüfen. Einige DJs haben die Agentur aus Protest verlassen, was die Spannungen innerhalb der Szene weiter erhöht.

Die Folgen für Festivals und die Szene

Die Reaktionen auf die Vorwürfe sind nicht zu übersehen. Konzertveranstalter haben bereits damit begonnen, Hardtechno-Acts aus ihren Line-ups zu streichen. So hat beispielsweise das Open Beatz-Festival mehrere Hardtechno-Acts aus dem Programm entfernt. Die Betreiber betonen, dass dies keine Vorverurteilung, sondern eine Entscheidung zum Schutz aller Beteiligten ist. BR.de berichtet von den Statements der Booker des Clubs Rote Sonne, die die Verantwortung für das Wohl der Gäste betonen.

Die Organisation MeToo DJs hat inzwischen fast 100 mutmaßliche Opfer gesammelt, die von Übergriffen in der Techno-Szene berichten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und ob die Szene sich nachhaltig verändern kann. Bis dahin gilt für alle genannten DJs die Unschuldsvermutung, während die Diskussion um Sexismus und Machtmissbrauch in der Clubkultur weitergeht.