In der sprudelnden Stadt Wels nahmen rund 50 Unternehmer der Neustadt an einem besonderen Treffen teil, das von Wels Marketing & Touristik, der Stadt Wels, der Wirtschaftskammer WKO und der Neustädter Kaufmannschaft organisiert wurde. Die Veranstaltung war ein idyllischer Rahmen für den Austausch über die neuesten Entwicklungen im Stadtteil Neustadt. Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) berichtete über umfassende Investitionen und die stolzen Aktivitäten des Stadtteilmanagements. Hierbei wurde deutlich, dass in den kommenden Jahren mit der Errichtung von 600 neuen Wohneinheiten und dem Zuzug von mehr als 1.000 neuen Bewohnern gerechnet wird. Dies ist kein Zufall, denn die Entwicklungen in Wels sind alles andere als statisch und erfreuen sich eines ständigen Wachstums.

Ein wichtiger Teil des geplanten Vorhabens ist das Leerstandsmanagement sowie Standortmarketing, um die Neustadt weiter zu beleben. Ein Blick auf die aktuelle Situation zeigt bereits positive Effekte: Dank verstärkter Präsenz der Betriebe in sozialen Netzwerken sind erste Erfolge sichtbar geworden. Die künftigen Business-Treffen in der Neustadt sollen zudem regelmäßig stattfinden, um den Austausch unter den Unternehmern zu fördern. Unter dem Motto „Verbinden – Vernetzen – Verstärken“ präsentierten die Reformwerke ihre Produktion im Rahmen des Netzwerktreffens.

Betriebe & Leerstand

Die Reformwerke, ein international tätiges Familienunternehmen mit Sitz in Wels, hat in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum hingelegt und beschäftigt mittlerweile rund 370 Mitarbeiter. Der Fokus liegt auf der Produktion von Spezialfahrzeugen und Anbaugeräten für die Bergland- und Kommunaltechnik. Dieser Sektor wird auch von den positiven Entwicklungen in der Innenstadt profitiert, die trotz des allgemeinen Trends zu Leerstand und Frequenzrückgängen auf eine positive Bilanz verweisen kann.

Laut dem „City-Retail-Report Österreich 2024/25“ von Standort + Markt zeigt die Welser Innenstadt eine erfreuliche Stabilität: 97,3 Prozent der verfügbaren Geschäftsflächen sind vermietet, während die Leerstandsquote mit 2,7 Prozent weit unter dem österreichischen Durchschnitt von 5,5 Prozent liegt. Damit sichert sich Wels den ersten Platz in Oberösterreich und den zweiten Rang österreichweit. Bürgermeister Rabl betont, dass die rechtzeitigen Maßnahmen der Stadt durch professionelles Leerstandsmanagement, gezielte Stadtmarketing-Maßnahmen und einer durchdachten Frequenzstrategie die entscheidenden Erfolgsfaktoren darstellen.

Biomasseheizwerk: Ein neuer Schritt in die Zukunft

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Stadt fand am 27. September 2025 statt, als die Energie AG ein neues Biomasseheizwerk in Riedersbach feierlich eröffnete. Nach einem Jahr Bauzeit können Bürgerinnen und Bürger nun auf eine nachhaltige Energiequelle bauen. Über 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien waren zur Eröffnung gekommen und zeigten damit großes Interesse an den Fortschritten, die Wels im Bereich der erneuerbaren Energien macht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wels auf einem guten Weg ist. Mit einem intelligenten Mix aus städtischer Entwicklung und einer florierenden Unternehmergemeinschaft zeigt die Stadt, dass sie sich den Herausforderungen der Zukunft mit Bravour stellt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden.