Heute ist der 26.02.2026, und es gibt spannende Neuigkeiten aus der Welt der Angler und der Fischerei. Ein Berufsfischer aus Fußach, Österreich, hat im Bodensee einen beeindruckenden Fang gemacht: einen 109 Kilogramm schweren Wels, der 260 Zentimeter lang ist. Dieser Fang stellt nicht nur einen persönlichen Rekord für Franz Blum dar, sondern zeigt auch, dass im Bodensee noch wahre Riesen schlummern. Blum schätzt das Alter des Welses auf etwa 45 Jahre, was ihn zu einem der älteren Vertreter seiner Art macht. Der Europäische Wels, der in freier Wildbahn bis zu 80 Jahre alt werden kann, ist damit einer der größten Süßwasser-Raubfische Europas.
Für weitere Details zu diesem spektakulären Angeltag können Sie den Artikel auf Focus nachlesen.
Franz Blum ist kein Unbekannter in der Anglerszene; er hat bereits einen längeren, jedoch leichteren Wels gefangen, der mittlerweile in seinem Fischladen präpariert ausgestellt ist. Er äußerte sich auf Facebook über seinen Fang und bemerkte, dass die Welse im Bodensee aufgrund steigender Wassertemperaturen weiter wachsen. Eine Studie, die für 2025 erwartet wird, bestätigt, dass der Europäische Wels sich zunehmend ausbreitet und häufiger gefangen wird. Diese Entwicklung wird als Resultat der wärmeren Wassertemperaturen interpretiert, die durch den Klimawandel bedingt sind.
Der Europäische Wels und seine Lebensweise
Der Europäische Wels ist bekannt für seine beeindruckende Größe und kann über drei Meter lang und bis zu 150 Kilogramm schwer werden. Diese wärmeliebende Art wird oft als Profiteur des Klimawandels bezeichnet, da sie sich in wärmerem Wasser besonders wohlfühlt. Auch wenn Welse als gefährliche Räuber dargestellt werden, spielen sie eine wichtige Rolle in der Regulierung der Fischpopulationen in ihren natürlichen Lebensräumen. Ihr breites Nahrungsspektrum umfasst nicht nur Fische, sondern auch Enten und Mäuse, die nicht selten in ihren Mägen gefunden werden.
Im Jahr 2025 gab es bereits aufregende Vorfälle mit Welsen in deutschen Gewässern. So griff ein großer Wels im Brombachsee Badegäste an, was zu leichten Verletzungen führte und schließlich dazu, dass die Polizei das Tier erlegte. Im gleichen Jahr stellten zwei polnische Hobbyfischer einen neuen Weltrekord auf, als sie einen Wels von 2,92 Metern im Rybnik-Stausee fangen konnten. Dies zeigt, dass die Faszination und das Interesse an diesen imposanten Fischen ungebrochen ist.
Für weitere Informationen zu den Eigenschaften und der Bedeutung des Europäischen Welses lesen Sie den Artikel auf GEO.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Fang von Franz Blum nicht nur einen Rekord darstellt, sondern auch ein spannendes Kapitel in der Geschichte der Angelfischerei im Bodensee aufschlägt. Die Welse scheinen sich an die klimatischen Veränderungen anzupassen und könnten in den kommenden Jahren sogar noch größer werden. Das macht die zukünftigen Angeltage umso interessanter und lässt auf weitere Rekorde hoffen.