Heute ist der 10.03.2026 und die Gewässer des Bodensees haben erneut für Aufsehen gesorgt. Fischer Franz Blum aus Vorarlberg zog einen beeindruckenden Wels von 260 cm Länge und 109 kg Gewicht aus dem Wasser. Dieser Fang geschah vor dem offiziellen Saisonstart im Mai und dauerte gerade einmal 20 Minuten. Der gefangene Wels ist nicht nur das schwerste Exemplar, das Blum jemals gefangen hat, sondern auch ein bemerkenswerter Zeuge der ökologischen Gesundheit des Bodensees.
Blum führt den Familienbetrieb, der seit den 1920er-Jahren besteht, in dritter Generation seit 2005. Neben der Fischerei betreibt die Familie auch ein Fischrestaurant, in dem Wels auf der Speisekarte steht. In diesem Restaurant kann man sogar den größten präparierten Fisch Europas bewundern. Der gefangene Wels hatte einen Kopf, der über 21 kg wog, und Blum schätzt sein Alter auf etwa 45 Jahre. Das Besondere an Welsen ist, dass sie theoretisch bis zu 80 Jahre alt werden und ein unbestimmtes Wachstum haben, was bedeutet, dass sie sogar bis zu drei Meter lang werden können.
Ein Zeichen für die ökologische Gesundheit
Die Rückkehr des Welses in den Bodensee ist ein positives Zeichen für die ökologische Gesundheit des Gewässers. Blum beobachtet, dass die steigenden Wassertemperaturen das Wachstum der Welse fördern könnten. Dies ist eine interessante Entwicklung, die auch die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände in der Region in den Fokus rückt. Die Erhaltung natürlicher Lebensräume ist entscheidend für die Zukunft dieser beeindruckenden Fische.
Nach der Säuberung des Welses blieben von den 109 kg Fisch etwa 30-35% als verzehrbares Fleisch übrig. Das Fleisch gilt als wohlschmeckend, mit wenig Gräten und fester Konsistenz, was es zu einem beliebten Speisefisch macht. Die Familie Blum verkauft das Fleisch, das aufgrund der Qualität und der Frische bei den Kunden sehr geschätzt wird.
Nachhaltigkeit in der Fischerei
Die nachhaltige Bewirtschaftung der Fischbestände ist nicht nur für die Angler wichtig, sondern auch für die gesamte Umgebung. In der Schweiz werden Aspekte der Fischzucht und Jagd statistisch erfasst und analysiert, was zur nachhaltigen Entwicklung der Fischerei beitragen kann. Solche Maßnahmen helfen dabei, die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Artenvielfalt im Bodensee zu erhalten.
Der Fang von Franz Blum ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Tradition und moderne Fischereipraktiken in Einklang gebracht werden können. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Welsbestände im Bodensee in Zukunft entwickeln werden und welche weiteren Rekordfänge möglicherweise auf uns warten.
Für weitere Informationen können Sie die Quelle [hier](Südkurier) und [hier](Aktuelle Nachrichten) nachlesen.





