Am 20. und 21. Mai 2026 wird die erste „all about automation“ Messe in Wels ihre Pforten öffnen und verspricht bereits jetzt, ein Highlight für die Branche zu werden. Mit rund 250 ausstellenden Unternehmen, die allesamt für die Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung stehen, ist diese Messe die ausstellerstärkste Veranstaltung ihrer Art in Österreich. Die Standflächen sind bereits vollständig ausgebucht, was die große Nachfrage und das Interesse an diesen zukunftsweisenden Themen unterstreicht. Über 110 der Aussteller haben ihren Firmensitz in Österreich, was die Veranstaltung besonders auf den heimischen Markt fokussiert.

Die Messe findet in der neuen Messehalle 22 im EventQuartier Wels statt, das mit einer modernen Infrastruktur, flexiblen Flächen und einer ausgezeichneten Logistik aufwartet. Parkmöglichkeiten und gastronomische Angebote runden das Gesamterlebnis ab. Oberösterreich, als führendes Industriebundesland, bringt zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zusammen, die sich der Herausforderung des globalen Wettbewerbs stellen müssen.

Automatisierung als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

In Anbetracht geopolitischer Unsicherheiten und steigender Produktionskosten sind die produzierenden Betriebe in Oberösterreich gefordert, ihre Prozesse zu optimieren. Die Lohnstückkosten steigen hier schneller als in der Eurozone und weltweit, was die Notwendigkeit von Automatisierung und Digitalisierung umso dringlicher macht. Der demografische Wandel bringt zusätzlich einen Mangel an Arbeitskräften mit sich, der bis 2030 spürbar sein wird. Automatisierung, Digitalisierung und Robotik bieten Lösungen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und gleichzeitig die Produktivität zu steigern.

Die Initiative „Automate Upper Austria“ unterstützt Unternehmen dabei, Automatisierungsprojekte voranzutreiben. Sie bietet branchenübergreifende Zusammenarbeit, spezielle Förderprogramme und Workshops. Vernetzungstreffen und Erfahrungsaustauschrunden helfen, die Herausforderungen der Digitalisierung besser zu meistern. Dabei wird verstärkt auf innovative Lösungen gesetzt, um die Produktion effizienter zu gestalten und den Material- sowie Rohstoffeinsatz zu optimieren. Die Bereitschaft zur Digitalisierung ist in den meisten Unternehmen vorhanden, was die Basis für eine positive Entwicklung bildet.

Technologischer Fortschritt und nachhaltige Produktion

Ein zentraler Investitionsschwerpunkt in der Prozessautomatisierung liegt im Energiesektor. Experten wie Thomas Lutzky, Geschäftsführer von Phoenix Contact Österreich, weisen auf die Bedeutung von Smart Grid-Lösungen und Netzausbau hin. Diese Entwicklungen sind nicht nur entscheidend für die Energiewende, sondern auch für die Flexibilisierung der Produktion. Die Automobilbranche, die sich auf eine elektrische Zukunft vorbereitet, zeigt, wie wichtig es ist, verbrenner- und elektrogetriebene Fahrzeuge gleichzeitig herstellen zu können. BMW hat sein Werk in Dingolfing zum flexibelsten Werk der Automotive-Industrie umgebaut, um dieser Nachfrage gerecht zu werden.

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Zusätzlich wird in Blomberg, Deutschland, die Vision einer „all electricity society“ demonstriert. Dort wurde eine Produktionshalle für 40 Millionen Euro errichtet, die mehr Energie produziert, als sie verbraucht. Solche innovativen Ansätze sind für die Zukunft der Industrie unerlässlich und werden auch auf der Messe in Wels thematisiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die „all about automation“ Messe in Wels eine hervorragende Plattform bietet, um die neuesten Trends und Technologien in der Industrieautomation kennenzulernen. Sie bringt Fachleute zusammen, die sich für die Herausforderungen der Digitalisierung und des Fachkräftemangels interessieren und dabei helfen, die Zukunft der Industrie in Österreich zu gestalten. Unternehmenskultur und Innovationsgeist sind hier die Schlüssel zu einem erfolgreichen und nachhaltigen Wirtschaftsstandort.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Veranstaltung hier.