Am Freitagabend, dem 12. Februar 2026, sorgte ein Vorfall in Wels für Aufregung auf den Straßen. Ein 48-jähriger Mann touchierte um 21:30 Uhr ein geparktes Auto auf der Goethestraße in Fahrtrichtung Norden. Laut Berichten kam der Fahrer beim Fahren zu weit nach rechts und stieß gegen das parkende Fahrzeug. Eine Polizeistreife, die zur Unfallaufnahme gerufen wurde, stellte eindeutige Symptome einer Alkoholisierung bei dem Mann fest. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,62 Promille, was zu einer Anzeige und der vorläufigen Abgabe seines Führerscheins führte (Quelle).

Das Fahren unter Alkoholeinfluss ist nicht nur gefährlich, sondern hat auch rechtliche Konsequenzen. In Deutschland gelten strenge Promillegrenzen für Autofahrer. Für Personen bis 21 Jahre und Fahranfänger in der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot von 0,0 Promille. Ab 0,3 Promille liegt relative Fahruntüchtigkeit vor, insbesondere wenn Ausfallerscheinungen festgestellt werden. Bei einem Wert zwischen 0,5 und 1,09 Promille handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot geahndet wird. Ab 1,1 Promille wird das Fahren zur Straftat, was mit schwerwiegenden Strafen, einschließlich Geld- oder Freiheitsstrafen, verbunden ist. Bei einem Wert von 1,6 Promille ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zwingend erforderlich (Quelle).

Die Folgen eines Unfalls unter Alkoholeinfluss

Die rechtlichen Folgen für den 48-jährigen Mann aus Wels sind nicht zu unterschätzen. Bei einer Alkoholisierung und einem Unfall kann die Kfz-Haftpflichtversicherung Regress in Höhe von bis zu 5.000 Euro verlangen. Zudem kann die Vollkaskoversicherung je nach Grad der Alkoholisierung nur teilweise oder gar nicht zahlen. Es ist auch möglich, dass bei einem Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt wird, was zu einer Gerichtsverhandlung führen kann. In solchen Fällen werden die Strafen in Tagessätzen verhängt, abhängig vom monatlichen Nettogehalt des Betroffenen (Quelle).

Unfälle unter Alkoholeinfluss sind eine häufige Unfallursache in Deutschland. Die Promillegrenze für Autofahrer liegt bei 0,5 Prozent Blutalkoholkonzentration, und die Konsequenzen einer Übertretung sind klar definiert. Die Kombination aus Alkohol und Fahren gefährdet nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Daher ist es entscheidend, verantwortungsbewusst zu handeln und im Zweifel auf das Fahren zu verzichten.

In diesem Fall wird der 48-jährige Mann nicht nur mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert, sondern muss sich auch den Fragen der Verkehrssicherheit und der Verantwortung im Straßenverkehr stellen. Wie wichtig es ist, beim Fahren nüchtern zu bleiben, wird durch solche Vorfälle immer wieder verdeutlicht.