Die Messe Wels steht vor einem spannenden Event: Die Energiesparmesse erwartet einen regelrechten Besucheransturm. Um den Ansturm der Gäste stressfrei zu bewältigen, hat die Messeleitung umfassende Maßnahmen zur Optimierung der Anreise getroffen. Dazu gehören unter anderem neue Shuttle-Linien, die den Zugang zur Messe erleichtern. Die Besucher können sich auf vier Shuttle-Linien freuen, die externe Parkräume mit dem Messegelände verbinden:
- Linie 1: Durisolstraße / Fritsch-Parkplatz
- Linie 2: Westring / Europastraße
- Linie 3: Asfinag / Huber Arena / Primelstraße
- Linie 4: Industriegebiet / Zeppelinstraße
Zusätzlich wurde das Parkraummanagement ausgeweitet, um die Anreise weiter zu optimieren. Nach den abgeschlossenen Abrissarbeiten hinter den Hallen 20 und 21 (Block E) werden nun neue Parkflächen hergerichtet. Auch die Trabrennbahn wurde saniert, um eine bessere Befahrbarkeit zu gewährleisten. Trockene Gehwege für Fußgänger werden mit Folien und Hackschnitzeln angelegt, um Sicherheit und Komfort zu erhöhen.
Effizientes Parken und Verkehrslenkung
Eine optimierte Parkplatzanweisung soll die Standzeiten bei der Einfahrt minimieren. Der Parkplatz vor dem Welldorado wird eingezäunt und um zwei Parkreihen erweitert, während ein Sicherheitsdienst für Ordnung am Parkplatz der Hallenbadgäste sorgt. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, wurde ein Konzept in Zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt, das unter anderem drei Meter hohe Displays zur dynamischen Verkehrssteuerung beinhaltet. Der Verkehr an der Museumskreuzung wird in die Fabrikstraße geleitet, und es gibt einen hilfreichen Tipp für die Welser: Das Messegelände sollte weiträumig umfahren und die Maria-Theresia-Straße gemieden werden.
Die Bedeutung einer guten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel wird in der aktuellen Verkehrsplanung besonders betont. Der öffentliche Nahverkehr spielt eine Schlüsselrolle in der Reduzierung von Verkehr und Luftschadstoffen. Die Entwicklung von Quartieren mit einer vielfältigen Nutzungsmischung und einer fuß- und radverkehrsfreundlichen Struktur ist dabei von zentraler Bedeutung. Diese Ansätze sind Teil eines umfassenderen Wandels hin zu nachhaltiger Mobilität, der nicht nur die Lebensqualität in Städten erhöht, sondern auch den Druck auf die Umwelt verringert.
Der Weg zur nachhaltigen Mobilität
Um eine nachhaltige Mobilitätswende zu erreichen, sind Städte und Kommunen die Hauptakteure. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert bereits Projekte zur nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND. Die Mobilitätswende zielt darauf ab, neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln und alternative Verkehrsmittel zu fördern. Dabei stehen die Vermeidung des motorisierten Individualverkehrs, die Verlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsmittel und die Verbesserung der Infrastruktur im Vordergrund.
Ein weiteres Ziel ist die Schaffung einer Infrastruktur „der kurzen Wege“, die die Nutzung von Fußgänger- und Fahrradwegen fördert. Konzepte wie die „Charta von Aalborg“ und die „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ zeigen, wie wichtig die Stärkung der kompakten europäischen Stadt ist, um Flächenversiegelung und Zersiedlung zu verringern. Dies wird auch durch die Verbesserung der Qualität des öffentlichen Raumes unterstützt.
In Wels wird die Energiesparmesse nicht nur ein Ort des Austauschs und der Information sein, sondern auch ein Beispiel für die Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte. Die Kombination aus effizienter Verkehrslenkung und der Förderung von nachhaltigen Verkehrsmitteln zeigt, wie wichtig es ist, die Mobilität der Zukunft heute bereits zu gestalten. Für weitere Informationen über die Maßnahmen zur Verkehrsplanung in Wels können Sie [hier](lesen).