Am 6. Februar 2026 besuchte die Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck. Ziel des Besuchs war es, einen umfassenden Eindruck vom Spitalsbetrieb zu gewinnen und den direkten Austausch mit den Mitarbeitern zu fördern. Im Rahmen ihres Besuchs führte sie Gespräche mit Pflegekräften, Ärzten sowie Verwaltungs- und Technikmitarbeitern. Diese Gespräche standen im Mittelpunkt und waren geprägt von Wertschätzung und offenem Dialog.
Während ihrer Besichtigung hatte Haberlander die Gelegenheit, verschiedene Abteilungen des Klinikums näher kennenzulernen. Dazu gehörten die Kinderstation, das Kreißzimmer, die Stroke Unit, die Dialyse sowie die Haustechnik und das Institut für medizinisch-chemische Labordiagnostik. Das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck zählt mit 1.976 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern der Region. Die Mitarbeiterzahl ist seit 2016 gestiegen, was die wachsende Bedeutung des Standorts unterstreicht. Zusammen mit den Kliniken in Gmunden und Bad Ischl bildet das Klinikum einen Verbund mit rund 3.400 Beschäftigten.
Gesundheitsversorgung in Oberösterreich
Der Besuch von Haberlander fand im Kontext der laufenden Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung in Oberösterreich statt. Im Regionalen Strukturplan Gesundheit Oberösterreich 2030 sind mehrere Weiterentwicklungen für Vöcklabruck vorgesehen. Dazu zählen der Ausbau der intensivmedizinischen Kapazitäten, zusätzliche Betten in der Stroke Unit, neue medizinische Schwerpunkte sowie Investitionen in moderne Geräte und die Stärkung der Altersmedizin. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans, der bereits im Mai 2022 auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Hierbei wurden auch der Vorsitzende des Landesstellenausschusses der ÖGK, Michael Pecherstorfer, und Dr. Franz Harnoncourt, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Oberösterreichischen Gesundheitsholding GmbH, eingebunden.
Das Ziel dieser Initiative ist die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Oberösterreich. Der Regionale Strukturplan Gesundheit Oberösterreich 2025 (RSG OÖ 2025) wurde in Zusammenarbeit mit allen Krankenhausträgern sowie internen und externen Experten erarbeitet. Die Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Gesundheitsversorgung in den Krankenanstalten als zentrale Säule des Gesundheitssystems zu stärken, was die Bedeutung solcher Besuche und Gespräche unterstreicht.
Ein Blick auf die Planungshorizonte
Die Planungshorizonte der Regionalen Strukturpläne Gesundheit (RSG) sind auf Fünfjahresschritte angelegt, was bedeutet, dass die nächsten Anpassungen und Entwicklungen bereits für 2025 und 2030 vorgesehen sind. Das RSG-Monitoring, das gestartet wurde, um einen aktuellen Überblick über die Planungen zu geben, enthält Informationen über die Inhalte der RSG sowie die Versorgungssituation in der stationären Rehabilitation. Diese Informationen sind für die Bürgerinnen und Bürger von großem Interesse, da sie einen Einblick in die zukünftige Gesundheitsversorgung geben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Besuch von Christine Haberlander im Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck nicht nur einen wertvollen Austausch mit den Mitarbeitern darstellt, sondern auch ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Oberösterreich ist. Die geplanten Maßnahmen im Rahmen des Regionalen Strukturplans zeigen, dass die Region bereit ist, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen und die Gesundheit ihrer Bevölkerung nachhaltig zu fördern.
Für weitere Informationen über die Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung und die Planung in Oberösterreich können Sie die offizielle Webseite des Landes Oberösterreich besuchen: Land Oberösterreich sowie die Informationen zu Regionalen Strukturplänen auf der Webseite des Sozialministeriums: Sozialministerium.