Am Freitagnachmittag, dem 14. Februar 2026, fand im Bezirk Gmunden in Oberösterreich ein aufregendes, wenn auch besorgniserregendes Versteckspiel statt. Ein Vater hatte in der Nähe des Kindergartens in St. Wolfgang mit seinem fünfjährigen Sohn und dessen Freund ein Spiel gestartet. Die Kinder versteckten sich jedoch so gut, dass der Vater sie nicht mehr finden konnte. Nach einer Stunde, in der die Suche erfolglos blieb, entschloss sich der besorgte Vater, die Polizei zu verständigen.
Die Suchaktion begann gegen 15.30 Uhr, und zunächst suchte der Vater allein nach den beiden Kindern. Als die Suche nicht von Erfolg gekrönt war, schlossen sich etwa 20 Gemeindebürger an, um bei der Suche zu helfen. Die Polizei wurde schließlich eingeschaltet, und es kamen mehrere Polizeistreifen, eine Bereitschaftseinheit, eine Diensthundestreife, ein Drohnenpilot, der Bergrettungsdienst und die Feuerwehr zum Einsatz. Insgesamt meldeten sich rund 30 Bürger freiwillig zur Unterstützung. Die Anstrengungen trugen schließlich Früchte: Die Kinder wurden gegen 17.40 Uhr gefunden, etwa 1,3 Kilometer vom ursprünglichen Spielort entfernt. Glücklicherweise waren beide wohlauf.

Die Wichtigkeit von Sicherheit und Aufsicht

Diese Begebenheit wirft erneut ein Schlaglicht auf die Bedeutung von Aufsichtspflichten bei Aktivitäten mit Kindern. Laut der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) sind über 90.000 Kinder in Deutschland in der Jugendarbeit aktiv. Die Qualitätssicherung in der Arbeit mit Kindern ist von höchster Wichtigkeit. Vorgaben aus Ländern und Landesverbänden müssen dabei stets beachtet werden, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten. Die Projektgruppe „Kinder in der Feuerwehr“ hat zahlreiche Vorschläge und Praxishilfen erarbeitet, um die Arbeit mit Kindern zu optimieren und zu standardisieren.

Die überarbeitete Arbeitshilfe „Kinder in der Feuerwehr“ bietet einen wertvollen Leitfaden für die Gründung und Organisation von Kindergruppen. Sie informiert über formale Grundlagen, wie die Aufsichtspflicht, und enthält praktische Tipps sowie pädagogische Hinweise für Betreuer. Solche Ressourcen sind entscheidend, um nicht nur die Sicherheit der Kinder zu garantieren, sondern auch um ihnen eine sinnvolle und spannende Freizeitgestaltung zu ermöglichen.

Zusammenfassend zeigt der Vorfall in St. Wolfgang, wie wichtig es ist, bei Spielen im Freien stets ein wachsames Auge auf die Kinder zu haben. Die Unterstützung durch die Gemeinschaft und die professionellen Rettungskräfte hat in diesem Fall dazu beigetragen, dass die Kinder wohlbehalten zurückkehrten. Weitere Informationen zu den Sicherheitsrichtlinien und den Angeboten für Kinder in der Feuerwehr finden Sie unter diesem Link.

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